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Angeklagter schweigt zu Prozessbeginn um Tod von Leonie

Torgelow  

Angeklagter schweigt zu Prozessbeginn um Tod von Leonie

24.09.2019, 11:15 Uhr | dpa

Angeklagter schweigt zu Prozessbeginn um Tod von Leonie. Justizzentrum Neubrandenburg

Das Justizzentrum Neubrandenburg. Foto: Bernd Wüstneck/Archivbild (Quelle: dpa)

Im Prozess um den gewaltsamen Tod der sechsjährigen Leonie aus Torgelow in Mecklenburg-Vorpommern hat der Angeklagte zum Prozessauftakt geschwiegen. Der Stiefvater des Mädchens ist unter anderem wegen Mordes durch Unterlassen angeklagt. Sein Anwalt kündigte aber an, dass sein Mandant am 25. Oktober aussagen wolle.

Dem 28-Jährigem wird zudem die Misshandlung von Schutzbefohlenen in sieben Fällen vorgeworfen. Er soll Leonie schwer misshandelt und keine medizinische Hilfe geholt haben, um nicht aufzufliegen. Das Kind starb unter anderem an schweren Kopfverletzungen, es war am 12. Januar tot in der Wohnung der Familie gefunden worden.

Der Stiefvater, der die Retter selbst informierte, bestreitet eine Schuld. Er gab an, das Mädchen sei eine Treppe hinuntergefallen und an den Folgen gestorben. Auch der kleinere Bruder des Mädchens soll misshandelt worden sein. Ein Urteil wird Ende November erwartet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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