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Engagementstiftung des Bundes soll nach Neustrelitz

Neustrelitz  

Engagementstiftung des Bundes soll nach Neustrelitz

26.09.2019, 15:01 Uhr | dpa

Engagementstiftung des Bundes soll nach Neustrelitz. Eckhardt Rehberg (CDU) steht vor Hecke

Eckhardt Rehberg (CDU), Bundestagsabgeordneter, steht vor einer Hecke und blickt in die Kamera. Foto: Bernd Wüstneck/Archivbild (Quelle: dpa)

Die geplante Engagementstiftung des Bundes soll nach Angaben des CDU-Bundestagsabgeordneten Eckhardt Rehberg in Neustrelitz angesiedelt werden. "Im Bundeshaushalt sind 32,5 Millionen Euro vorgesehen", teilte Rehberg am Donnerstag in Berlin mit. Für die Einrichtung seien 100 Personalstellen geplant. Mit der Engagementstiftung des Bundes werde es erstmals eine gesamtdeutsche Stiftung zur Förderung der ehrenamtlichen Strukturen in der Bundesrepublik geben. Schwerpunkte der Arbeit sollen die Digitalisierung im Engagement, Entbürokratisierung, Nachwuchsgewinnung sowie die Engagementförderung auf dem Land und in Ostdeutschland sein.

"Ich habe mich schon in meiner Zeit als Bundesfamilienministerin dafür eingesetzt, dass auch der Bund eine Ehrenamtsstiftung aufbaut", sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). Nach ihren Worten hat sich die Landesregierung gemeinsam mit den Bundestagsabgeordneten Eckhardt Rehberg (CDU) und Frank Junge (SPD) dafür eingesetzt, dass die Stiftung nach Mecklenburg-Vorpommern kommt. "Es ist großartig, dass es jetzt sehr positive Signale aus Berlin gibt", sagte die Regierungschefin. Neustrelitz sei eine hervorragende Wahl. Als Sitz der Stiftung komme das dortige Carolinenpalais mit dem dazugehörigem historischen Kutscherhaus in Frage. "Wir hoffen sehr, dass sich der Bund am Ende für Neustrelitz entscheidet", wies Schwesig auf die noch ausstehende Entscheidung im Bundeskabinett hin.

Eine bundesweite Ehrenamtsstiftung sei als Serviceeinrichtung eine wichtige Unterstützung für die über 30 Millionen Engagierten und Ehrenamtlichen in Deutschland. "Wir brauchen ein starkes Ehrenamt, um den sozialen Zusammenhalt zu stärken", sagte die Ministerpräsidentin. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es eine solche Stiftung schon seit 2015 und sie leiste "hervorragende Arbeit", wie Schwesig betonte.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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