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Länder wollen Bauen mit Holz erleichtern

Norderstedt  

Länder wollen Bauen mit Holz erleichtern

27.09.2019, 13:24 Uhr | dpa

Länder wollen Bauen mit Holz erleichtern. Hans-Joachim Grote (CDU) und Dorothee Stapelfeldt (SPD)

Grote (CDU), Innenminister Schleswig-Holsteins, und Stapelfeldt (SPD), Hamburgs Stadtentwicklungssenatorin. Foto: Markus Scholz (Quelle: dpa)

Die Bundesländer wollen das Bauen mit Holz erleichtern. Einen entsprechenden Beschluss fassten die Bauminister am Freitag zum Abschluss ihrer Herbsttagung in Norderstedt bei Hamburg. "Die größte Herausforderung besteht für die Bauministerkonferenz heutzutage darin, kostengünstigeres Bauen bei vollständiger Gewährleistung der erforderlichen Sicherheit für die Bewohnerinnen und Bewohner zu ermöglichen und zugleich die Umwelt so weit wie möglich zu schonen", sagte der Konferenzvorsitzende, Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU).

Die von Hamburg eingebrachte Entschließung sieht vor, die sogenannte Musterbauordnung dahingehend anzupassen, dass Holz als Baustoff bis zur "Hochhausgrenze" von 21 Metern eingesetzt werden kann. Bislang ist bei 13 Metern Gebäudehöhe Schluss. So soll Holz künftig auch anstelle feuerbeständiger Bauteile eingesetzt werden dürfen, sofern die technischen Baubestimmungen dies zulassen. Voraussetzungen können beispielsweise zusätzliche Brandsperren an der Außenverkleidung von Gebäuden sein. Ausdrücklich ausgeschlossen wird Holzbau jedoch weiterhin bei Brandwänden oder Wänden in Treppenräumen.

Holz sei bei nachhaltiger Bewirtschaftung nicht nur ein besonders umweltschonender Baustoff, sondern ermögliche für viele Bauaufgaben auch schnellere und kostengünstige Lösungen, sagte Hamburgs Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD). Die sei insbesondere bei Ausbauten und Aufstockungen von Gebäuden der Fall.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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