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Großbrand von Lagerhalle gelöscht: Aber weiter Brandwache

Kamp-Lintfort  

Großbrand von Lagerhalle gelöscht: Aber weiter Brandwache

27.09.2019, 19:35 Uhr | dpa

Großbrand von Lagerhalle gelöscht: Aber weiter Brandwache. Feuerwehr-Einsatzfahrzeug

Ein Blick auf die Front eines Einsatzwagens der Feuerwehr. Foto: Hauke-Christian Dittrich/Archivbild (Quelle: dpa)

Am Sonntagmorgen rückten die Einheiten endlich ab - nach mehr als 48 Stunden im Dauereinsatz bei einem Großbrand in Kamp-Lintfort. Dort hatte seit der Nacht zu Freitag ein Lagerhallenkomplex gebrannt. Die Flammen zerstörten das rund 7000 Quadratmeter große Gebäude aus mehreren Teilen komplett. Die Reste stürzten im Laufe der Nacht ein. Menschen wurden nicht verletzt. Ein Haus auf dem Gelände blieb verschont, sagte ein Feuerwehrsprecher am Sonntag.

Mehr als 120 Feuerwehrleute hatten das Feuer in den Spitzenzeiten bekämpft, vielfach waren Einheiten vom Niederrhein und aus dem Ruhrgebiet im Rahmen der überörtlichen Hilfeleistung zur Ablösung der erschöpften Kräfte angerückt. Immer wieder seien neue Brandherde und Glutnester in der Halle aufgeflammt. Am Samstagabend war das Feuer dann unter Kontrolle. Aber auch am Sonntag wurde der Brandort weiter bewacht, die Wasserzuleitungen blieben zunächst bestehen, wie es hieß.

In dem Hallenkomplex waren den Angaben zufolge Produkte aus der Lebensmittelindustrie gelagert worden, die zur Herstellung von Viehnahrung dienten. Hinweise auf eine Brandursache gab es am Sonntag weiterhin nicht. Es werde in alle Richtungen ermittelt, hatte die Polizei mitgeteilt. Gutachter und Sachverständige würden den Brandort am Montag untersuchen, sagte ein Sprecher.

Auch die Schadenshöhe war noch unbekannt. Es sei aber mit hohem Sachschaden zu rechnen, hieß es. In Teilen der Stadt Kamp-Lintfort war es durch den Großbrand zeitweise zu Ausfällen bei der Stromversorgung gekommen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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