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Stefanyshyn-Piper kommt nach Speyer

Speyer  

Stefanyshyn-Piper kommt nach Speyer

28.09.2019, 08:58 Uhr | dpa

Stefanyshyn-Piper kommt nach Speyer. Astronautin Heidemarie Stefanyshyn-Piper

Astronautin Heidemarie Stefanyshyn-Piper. Foto: epa Nasa/Cory Husten/Ho/epa/Archivbild (Quelle: dpa)

Auf die Frage, was der Mensch im Weltall verloren hat, kann Heidemarie Stefanyshyn-Piper sagen: eine Werkzeugtasche. Der US-Astronautin entglitt bei einem Außeneinsatz im freien Weltraum am 18. November 2008 ihr rucksackgroßer Beutel. Monatelang umkreiste der unfreiwillige Himmelskörper anschließend die Erde, bevor die herrenlose Tasche in der Atmosphäre verglühte. Davon - und von ihren zwei Flügen ins All - kann Stefanyshyn-Piper erzählen, wenn sie am 20. Oktober ins Technik Museum Speyer kommt.

Die 56-Jährige ist das Kind von Einwanderern: ihr Vater Michael Stefanyshyn war gebürtiger Ukrainer, ihre Mutter Adelheid hatte deutsche Wurzeln. 2006 und 2008 flog sie jeweils mit dem mittlerweile eingestellten US-Space-Shuttle-Programm ins All. Während insgesamt 27 Tagen in der Schwerelosigkeit absolvierte sie fünf Außeneinsätze. Schief ging nur bei einem etwas: Als sie Schmierfett in ihrer Werkzeugtasche aufwischte, löste sich diese und schwebte davon.

"Seit Eröffnung der Ausstellung "Apollo and Beyond" im Oktober 2008 waren 52 Astronauten und Kosmonauten in Speyer", erzählt Gerhard Daum vom Technik Museum. Darunter seien auch vier der zwölf US-Amerikaner gewesen, die den Mond betraten. "Mit sehr vielen habe ich enge Kontakte und Freundschaften. Dadurch gelingt es immer wieder, Raumfahrer nach Speyer zu holen", sagte Daum der Deutschen Presse-Agentur. "Das ist nicht so einfach, weil wir die Mehrzahl einfliegen müssen."

"Gefragte Raumfahrer wie Alexander Gerst haben einen straffen Zeitplan", sagte Museumssprecherin Corinna Siegenthaler. Astronauten, die auf dem Mond waren, seien ebenfalls stark gefragt. "Oder sie befinden sich in einem Alter, in dem lange Reisen schwierig sind."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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