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Nordseehäfen befürchten Rückgang der Investitionen

Oldenburg  

Nordseehäfen befürchten Rückgang der Investitionen

28.09.2019, 09:44 Uhr | dpa

Nordseehäfen befürchten Rückgang der Investitionen. Luftaufnahme eines Schiffes in einem Hafen

Die Luftaufnahme zeigt ein Schiff dessen Ladung im Getreidehafen gelöscht wird. Foto: Carmen Jaspersen (Quelle: dpa)

Die niedersächsischen Seehäfen befürchten einen Rückgang der Landesinvestitionen. Nach 41 Millionen Euro in diesem Jahr plane das Land im Haushalt 2020 nur noch 35 Millionen Euro ein, kritisiert die Arbeitsgemeinschaft Niedersächsische Seehäfen. Mit dem Geld für die landeseigene Hafeninfrastrukturgesellschaft Niedersachsen Ports (NPorts) werden Kaianlagen modernisiert, Schienen- und Straßenanbindungen verbessert oder der Klimaschutz vorangetrieben.

Die Häfen seien für die Wertschöpfung in ganz Niedersachsen wichtig, sagte der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft, Karsten Dirks. Kürzungen machten die Häfen weniger leistungsfähig. Allein für den Erhalt der Anlagen seien jährlich 40 Millionen Euro nötig, argumentierte er.

Das Finanzministerium in Hannover bestätigte den geplanten Rückgang auf 35 Millionen Euro für 2020. Die Summe sei nach Einschätzung von NPorts aber auskömmlich. "Ziel ist es, mit dem Haushalt 2021 auch wieder 40 Millionen Euro für NPorts vorzusehen", sagte ein Sprecher.

Die Arbeitsgemeinschaft Niedersächsische Seehäfen vertritt die Interessen der Häfen gegenüber Land, Bund und EU. In der AG sind Brake, Cuxhaven, Emden, Leer, Nordenham, Oldenburg, Papenburg, Stade und Wilhelmshaven zusammengeschlossen.

Im vergangenen Jahr schlugen die niedersächsischen Häfen knapp 50 Millionen Tonnen Fracht um. Das war im Vergleich zu 2017 ein Rückgang um 6,6 Prozent, der vor allem mit dem Wetter zusammenhing. Nach Angaben des Landes bieten die Häfen 45 000 Menschen Arbeit. Über Emden wickelt VW seine Autoexporte ab. Der neue Containerterminal Wilhelmshaven ist zwar noch nicht ausgelastet, der Umschlag wächst aber rasch.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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