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Sanierung von Baudenkmal: Frankfurter Rathaus zieht um

Frankfurt (Oder)  

Sanierung von Baudenkmal: Frankfurter Rathaus zieht um

30.09.2019, 12:21 Uhr | dpa

Sanierung von Baudenkmal: Frankfurter Rathaus zieht um. Rathaus in Frankfurt (Oder)

Das Rathaus der Stadt Frankfurt (Oder). Foto: Patrik Pleul/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Transporter rollen schon: Wie geplant hat am Montag der Umzug der Rathausmitarbeiter in Frankfurt (Oder) begonnen. Das historische Gebäude soll in den kommenden drei Jahren saniert werden. "Die Umzugswagen fahren schon durch die Stadt", sagte eine Sprecherin der Stadtverwaltung. Die meisten Büros mit insgesamt etwa 72 Angestellten werden in den Oderturm und die frühere Spielbank verlegt, die Kämmerei sitzt künftig in den Lenné-Passagen. Als erstes soll das Bürgerbüro umziehen, wie die Sprecherin weiter mitteilte.

Das Baudenkmal in der Innenstadt ist seit langem in einem maroden Zustand. Nach Angaben der Stadt sind Decken einsturzgefährdet, Wände schimmeln und das Dach ist undicht. Die oberen Etagen des Rathauses seien seit längerem baurechtlich gesperrt. Die Stadtverordneten tagten seit etwa sechs Jahren im Kleistforum, weil der Sitzungssaal aufgrund akuter Einsturzgefahr gesperrt ist.

Bislang konnte die Sanierung nicht durchgeführt werden, weil der kommunale Haushalt defizitär war. Die Brandenburger Kommunalaufsicht hatte alle Mittel für Investitionen gesperrt und auch keine Kredite erlaubt. Der neue Haushalt wurde vor etwa zwei Wochen genehmigt.

Mit der Sanierung soll Anfang des kommenden Jahres begonnen werden. Das Gesamtkonzept beinhaltet nach Angaben der Stadt unter anderem eine denkmalgeschützte Sanierung und eine Modernisierung des Hauses. Das Rathaus wurde kurz nach der Stadtgründung 1253 im Stil der norddeutschen Backsteingotik erbaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude stark zerstört und später als Wahrzeichen der Stadt wieder aufgebaut. Seit 1978 ist das Baudenkmal nicht mehr grundlegend saniert worden.

Die Sanierung des Rathauses kostet nach Angaben der Stadt insgesamt etwa 24 Millionen Euro. Das Land Brandenburg übernimmt einen Großteil der Kosten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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