Sie sind hier: Home > Regional >

Erster Herbststurm tobt: Mann im Auto vom Baum erschlagen

Lutherstadt Wittenberg  

Erster Herbststurm tobt: Mann im Auto vom Baum erschlagen

30.09.2019, 14:32 Uhr | dpa

Erster Herbststurm tobt: Mann im Auto vom Baum erschlagen. Sturmtief Mortimer

Feuerwehrleute beseitigen umgestürzte Bäume auf der L104 im Landkreis Börde. Foto: Matthias Strauß (Quelle: dpa)

Der erste Herbststurm des Jahres hat in Sachsen-Anhalt mindestens einen Menschen das Leben gekostet. Der 41 Jahre alte Mann starb am Montagmorgen nahe Wittenberg, nachdem ein Baum auf sein Auto gestürzt war, wie die Polizei mitteilte. Auf einer Landstraße bei Möckern im Jerichower Land wurde ebenfalls ein Auto von einem Baum getroffen. Das Fahrzeug wurde stark beschädigt, der Fahrer blieb unverletzt. Auch auf einen Polizeitransporter krachte auf der Bundesstraße 187 Richtung Wittenberg ein Baum hinunter, wie die Polizei mitteilte. Menschen wurden dabei nicht verletzt.

Kräftige Stürme waren seit der Nacht zum Montag über das Land gezogen. Der Magdeburger Zoo blieb aus Sicherheitsgründen geschlossen. Die Zahl der Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdiensten hielt sich aber in Grenzen.

In der Altmark seien die Hilfskräfte zehnmal ausgerückt, sagte der Leiter der Integrierten Leitstelle Altmark, Matthias Wollenheit. Im Harz waren es bis zum Mittag 19 Einsätze, in Magdeburg 16, wie es aus den jeweiligen Leitstellen hieß. Es seien vor allem umgefallene Bäume von Straßen geräumt worden. In Halberstadt wurde ein Trampolin vom Sturm erfasst, Einsatzkräfte sammelten es neben einer Bahnstrecke auf. Bei Arendsee (Altmarkkreis) kam ein Tiertransporter wegen Seitenwind und Nässe von der Fahrbahn ab. Der Laster kippte auf die Seite und 23 Rinder flüchteten laut Polizei. Der Fahrer wurde leicht verletzt zudem wurde mindestens ein Tier verletzt.

Auf dem Brocken sorgte "Mortimer" für besonders hohe Windgeschwindigkeiten: Der Deutsche Wetter-Dienst sprach von um die 145 Kilometer pro Stunde. Die Verwaltung des Nationalparks Harz warnte Besucher vor Wanderungen auf den höchsten Berg Norddeutschlands. Es könnten jederzeit Bäume umstürzen, wie Sprecher Friedhart Knolle in Wernigerode sagte.

Die Polizei warnte auch vor Starkwinden auf den Autobahnen. Die Beamten riefen dazu auf, langsamer und vorsichtiger als sonst zu fahren. Lastwagen könnten von den Fahrspuren abkommen und sogar umkippen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal