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Heizen: Weniger Öl, mehr regenerative Energie, meist Gas

Bad Ems  

Heizen: Weniger Öl, mehr regenerative Energie, meist Gas

01.10.2019, 13:00 Uhr | dpa

Heizen: Weniger Öl, mehr regenerative Energie, meist Gas. Ein Thermostat einer Heizung

Eine Frau dreht am Thermostat einer Heizung. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa (Quelle: dpa)

In Rheinland-Pfalz werden zwar immer weniger Wohnungen mit Öl beheizt, der Anteil allerdings bleibt deutlich über dem deutschlandweiten Schnitt. Etwa 560 000 Wohnungen hielten die Rheinland-Pfälzer 2018 überwiegend mit Ölheizungen warm, wie das Statistische Landesamt in Bad Ems am Dienstag mitteilte. Das waren 4800 Wohnungen oder 0,9 Prozent weniger als 2014. 2006 waren es noch 87 500 mehr gewesen.

Allerdings kommt dem Heizen mit Öl mit einem Anteil an den überwiegend zum Heizen verwendeten Energiearten mit 31 Prozent noch immer eine hohe Bedeutung zu. Im Bundesvergleich wurden nur in Bayern (36 Prozent), Baden-Württemberg (34 Prozent) und im Saarland (33 Prozent) 2018 anteilig mehr Wohnungen überwiegend mit Öl beheizt. Deutschlandweit lag der Anteilswert bei 23 Prozent.

Um alte Holz- und Ölöfen durch neue, energieeffizientere Geräte zu ersetzen, hatte das Umweltministerium des Landes Rheinland-Pfalz hatte 2017 das Förderprogramm "1000 effizientere Öfen für Rheinland-Pfalz" aufgelegt. Mit einer Fördersumme von 640 000 Euro wurden dem Ministerium zufolge knapp 1400 Öfen ersetzt.

Zugleich werden landesweit mehr erneuerbare Energiearten zur Beheizung verwendet, wie aus den Daten des Statistischen Landesamts hervorgeht. 2018 war der Anteil mit 2,8 Prozent noch gering, legte aber im Vergleich zu 2014 um einen Prozentpunkt zu. Laut Statistischem Landesamt wird zudem von den seit 2011 fertiggestellten Wohnungen bereits mehr als jede dritte Wohnung überwiegend mit einer der regenerativen Energiearten beheizt (35 Prozent).

Die meisten Wohnungen im Land werden dem Statistischen Landesamt zufolge weiterhin mit Gas beheizt: Das gelte sowohl für die Gesamtheit aller bewohnten Wohnungen in rheinland-pfälzischen Wohngebäuden (53 Prozent) als auch für die erst seit 2011 neu fertiggestellten Wohnungen (40 Prozent).

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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