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"Norwegian Encore" meistert Emspassage

Papenburg  

"Norwegian Encore" meistert Emspassage

01.10.2019, 17:29 Uhr | dpa

"Norwegian Encore" meistert Emspassage. Emsüberführung der Norwegian Encore

Die "Norwegian Encore", der neueste Kreuzfahrtriese der Meyer Werft in Papenburg. Foto: Martin Remmers/dpa (Quelle: dpa)

Ohne Zwischenfälle hat die "Norwegian Encore", das neue Kreuzfahrtschiff der Meyer Werft, ihre erste Fahrt gemeistert: Nach dem Ablegen im Werfthafen am späten Montagabend passierte das 333 Meter lange Schiff am Dienstagnachmittag gegen 15.00 Uhr das Emssperrwerk in Gandersum im Kreis Leer.

In der Nacht zum Mittwoch soll der Kreuzfahrtriese mit Platz für 4000 Passagiere im niederländischen Eemshaven festmachen. Im Oktober steht die Übergabe an die Reederei Norwegian Cruise Line an.

Die Polizei hatte das Aufgebot an Einsatzkräften bei dieser Überführung deutlich erhöht. Damit wollten die Beamten gewappnet sein, falls Klimaaktivisten die umstrittene Überführung gestört hätten. Am Ende aber habe es keine Störaktionen und auch keine Demonstrationen gegeben, sagte eine Polizeisprecherin in Leer.

Die Ems-Passage legte das Schiff wie auch seine Vorgänger im Rückwärtsgang zurück, weil es sich so auf dem engen Fluss besser manövrieren lässt. Das Kommando hatte die Lotsenbrüderschaft Emden, die die Überführung zuvor in einem Simulator im niederländischen Wageningen geprobt hatte.

Wegen des schlechten Wetters seien bei dieser Überführung weniger Schaulustige als sonst auf den Flussdeichen dabei gewesen, sagte ein Werftsprecher. Im kommenden Jahr ist die Ablieferung von drei Kreuzfahrtschiffen geplant.

Das Emssperrwerk hatte seine Tore bereits am Montagnachmittag zur Hochwasserzeit geschlossen, um den notwendigen Überführungswasserstand von 2,70 Metern über Normalhöhennull herstellen zu können, sagte Sperrwerksleiter Armin Heine. Die "Norwegian Encore" war das 40. Schiff, das seit 2002 mit Hilfe des Sperrwerks bei Gandersum überführt wurde.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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