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"Seute Deern" könnte erneut sinken: Transport in Schwimmdock

Bremerhaven  

"Seute Deern" könnte erneut sinken: Transport in Schwimmdock

01.10.2019, 19:12 Uhr | dpa

"Seute Deern" könnte erneut sinken: Transport in Schwimmdock. Traditionssegler "Seute Deern" am zweiten Tag der Bergung

Am zweiten Tag der Bergung der "Seute Deern" hat sich das Schiff sichtlich aus dem Wasser gehoben und aufgerichtet. Foto: Str/dpa (Quelle: dpa)

Die schwer beschädigte "Seute Deern" droht erneut unterzugehen. Das Deutsche Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven will den Segler deshalb zur weiteren Beobachtung in ein Schwimmdock bringen. Das Museum teilte am Dienstagabend mit, der Zustand sei "mehr als kritisch". Aus Sicherheitsgründen könne das Schiff nicht im Alten Museumshafen bleiben. "Aufgrund des maroden Zustands und des stürmischen Wetters ist akute Gefahr im Verzug", hieß es.

Das 100 Jahre alte Museumsschiff war Ende August nach einem Wassereinbruch auf den Grund des Hafenbeckens gesunken. Später wurde die "Seute Deern" wieder gehoben - es läuft nun jedoch viel mehr Wasser ein als vor der Havarie. "Das Holz des Wracks ist wie ein Schwamm. Mittlerweile dringen pro Tag 4800 Kubikmeter Wasser ein", erklärte ein Museumssprecher.

Auch Pilzbefall mache dem Schiff zu schaffen. Der Segler schwimme nur noch mit Hilfe von Pumpen. "Mit jedem Tag, an dem die "Seute Deern" weiter im Museumshafen liegt, wächst die Gefahr, dass sie wieder versinkt."

Der Stiftungsrat des Museums soll nach der Untersuchung im Dock über das weitere Vorgehen entscheiden. Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD) hatte am vergangenen Freitag ein mögliches Abwracken der "Seute Deern" ins Spiel gebracht. Nötig sei eine rasche Entscheidung, ob das Museumsschiff saniert werden solle oder abgewrackt werde.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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