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Verdacht der Freiheitsberaubung in Behinderteneinrichtung

Bad Oeynhausen  

Verdacht der Freiheitsberaubung in Behinderteneinrichtung

01.10.2019, 19:35 Uhr | dpa

Verdacht der Freiheitsberaubung in Behinderteneinrichtung. Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa (Quelle: dpa)

Eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung in Bad Oeynhausen ist am Dienstag von der Polizei durchsucht worden. Es bestehe der Verdacht, dass Bewohner ohne richterlichen Beschluss im Zimmer eingeschlossen und fixiert worden seien, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Die Ermittler hätten umfangreiches Beweismaterial, Aktenordner und andere Daten mitgenommen.

Der Anfangsverdacht richtet sich laut Mitteilung gegen den 55 Jahre alten Leiter eines Geschäftsbereich des Wittekindshofs im Kreis Minden-Lübbecke. Die Vorfälle sollen im Bereich der "heilpädagogischen Intensivbetreuung" passiert sein. Mehrere Gebäude auf dem weitläufigen Gelände seien durchsucht worden, hieß es. Es werde mit einem langen Verfahren und zahlreichen Vernehmungen gerechnet.

Die diakonische Stiftung Wittekindshof ist ein überregionales Sozialunternehmen mit Standorten und Angeboten in Ostwestfalen, dem Münsterland und im Ruhrgebiet. Insgesamt arbeiten dort nach Unternehmensangaben 3400 Beschäftigte, über 5000 Menschen mit Behinderung und Nicht-Behinderte verschiedenen Alters nutzen die Angebote.

Die Einrichtung sicherte den Behörden die volle Unterstützung zu. "Wir sind an einer vorbehaltlosen Aufklärung im hohen Maße interessiert", hieß es in einer schriftlichen Stellungnahme. "Wir bitten um Verständnis, dass wir uns aufgrund des laufenden Verfahrens nicht zu weiteren Details der Ermittlungen äußern können", sagte Pfarrer Prof. Dierk Starnitzke, Vorstandssprecher der Diakonischen Stiftung Wittekindshof, laut der Erklärung.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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