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Experten rätseln: Woher stammt der faltbare Strandkorb?

Heringsdorf  

Experten rätseln: Woher stammt der faltbare Strandkorb?

04.10.2019, 07:09 Uhr | dpa

Experten rätseln: Woher stammt der faltbare Strandkorb?. Jürgen Kraft neben dem historischen faltbaren Strandkorb

Sammler Jürgen Kraft zeigt vor der Seebrücke von Ahlbeck einen historischen faltbaren Strandkorb. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa (Quelle: dpa)

Ein mehr als 50 Jahre alter faltbarer Strandkorb stellt Fachleute auf der Insel Usedom vor ein Rätsel. Das gute Stück für zwei Personen passt in einen "Trabant", berichtet der Usedomer Bademoden-Sammler Jürgen Kraft aus Ahlbeck. In einen Sack aus Zeltleinwand verpackt, fiel es einem Ehepaar aus Parkentin bei Rostock bei einer Haushaltsauflösung in die Hände. Woher der tragbare Strandkorb kam, wer ihn gebaut hat - diese Fragen haben die einstigen Besitzer nicht mehr erreicht. Das Paar brachte die aus Holz und Stoff gefertigte Sitzgelegenheit zum Korbwerk Heringsdorf, einem der wenigen Strandkorbhersteller in Deutschland. Doch auch dessen Prokurist Dirk Mund hat so einen Strandkorb noch nie gesehen.

Kraft sagte, er sammle seit 25 Jahren historische Bademoden, besitze auch viele alte Fotos von Stränden. Aber solch ein Strandkorb sei darauf nie aufgetaucht. "Wir vermuten, dass der Strandkorb aus den 1960-er Jahren stammt und in der DDR hergestellt wurde, möglicherweise in der Konsumgüterproduktion." Der Auftrag an Betriebe, neben ihrer eigentlichen Produktion zusätzlich Konsumgüter für die DDR-Bevölkerung herzustellen, erging allerdings erst später.

Der Strandkorb ist Kraft zufolge sehr gut gearbeitet und außerordentlich gut erhalten. Er lasse sich in fünf Minuten aufbauen und sei bequem zum Sonnenbaden. Das Verdeck ist leuchtend orange, der Sitz aus einem mit roten Mohnblumen bedruckten Stoff. Kraft vermutet, dass noch Fußstützen dazugehörten. Er hofft nun, Hinweise zu bekommen von Leuten, die solch einen Strandkorb kennen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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