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Bergwacht rettet Senioren aus Niedersachsen in den Alpen

Bergwacht rettet Senioren aus Niedersachsen in den Alpen

07.10.2019, 17:37 Uhr | dpa

Bergwacht rettet Senioren aus Niedersachsen in den Alpen. Ein Rettungshubschrauber

Die Aufschrift Notarzt steht auf der Unterseite eines Rettungshubschraubers. Foto: Fabian Sommer/dpa (Quelle: dpa)

Rettungskräfte der Bergwacht haben am österreichischen Vorarlberg eine niedersächsische Seniorenwandergruppe aus akuter Bergnot gerettet. Die vier Deutschen im Alter zwischen 75 und 80 Jahren hatten am Sonntag offenbar ihre Kräfte überschätzt. Sie waren völlig erschöpft und hatten Schmerzen, ein 76-Jähriger hatte sich zudem eine blutende Kopfwunde zugezogen. Die Touristen wurden mit dem Rettungshubschrauber ins Kleinwalsertal geflogen, wie die Polizei mitteilte. Die Herkunftsorte in Niedersachsen wurden nicht mitgeteilt.

Die vier Geretteten gehörten laut einem Sprecher einer zehnköpfigen Wandergruppe aus Niedersachsen an, die auf einem Wanderweg von der Kanzelwand über die Riezler Alpe in Richtung Riezlern im Tal unterwegs war. "Solche Fälle haben wir sehr oft. Viele fahren mit der Seilbahn auf den Berg und wollen dann zu Fuß hinunter. Den Abstieg unterschätzen die Touristen aber." Entsprechende Hinweisschilder würden oft ignoriert. Die Hälfte der Reisegruppe hatte sich entschieden abzusteigen, die andere war mit der Seilbahn zurück ins Tal gefahren.

Eine 75-jährige Frau konnte laut Polizei aufgrund von Knieschmerzen nicht mehr weiter, ihr Ehemann hatte bereits zuvor bei einem Sturz gegen eine Wurzel die Kopfverletzung erlitten. Eine 80-Jährige, die ihre Beine nicht mehr spürte, musste getragen werden, bevor die Besatzung des Rettungshubschraubers sich um sie kümmerte. Ebenfalls geborgen wurde ein 78-jähriger Mann, der unverletzt war, wegen Erschöpfung die Wanderung aber nicht fortsetzen konnte.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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