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Stiftungsrat stärkt Buchenwald-Direktor den Rücken

Weimar  

Stiftungsrat stärkt Buchenwald-Direktor den Rücken

08.10.2019, 14:03 Uhr | dpa

Stiftungsrat stärkt Buchenwald-Direktor den Rücken. Volkhard Knigge

Volkhard Knigge, Direktor der KZ-Gedenkstätte Buchenwald. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa (Quelle: dpa)

In der Diskussion um einen Bericht zu Mobbing-Vorwürfen hat sich der Stiftungsrat Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora hinter den Direktor gestellt. "Der Stiftungsrat bedauert die gegen den Direktor der Stiftung, Prof. Dr. Volkhard Knigge, gerichteten medienöffentlichen Vorwürfe, die vom Stiftungsrat nicht geteilt werden", teilte die Stiftung am Dienstag mit. Das Gremium betonte in dem Schreiben zudem erneut seinen Wunsch, dass Knigge auch nach seinem offiziellen Pensionierungsdatum im kommenden Jahr weiter für die Feier zum 75. Jahrestag der Befreiung von Buchenwald im April 2020 verantwortlich sein soll.

Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hatte in seiner aktuellen Ausgabe über Mobbing-Vorwürfe gegen Knigge berichtet und sich dabei unter anderem auf Ergebnisse einer Mitarbeiterbefragung aus dem Jahr 2016 berufen.

Knigge wies die Vorwürfe zurück. Der "Spiegel"-Bericht beruhe in großen Teilen auf reiner Kolportage, schrieb er in einer persönlichen Erklärung. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ihm niemals jemand Mobbing vorgeworfen. Knigge ist seit 25 Jahren der Stiftungsdirektor.

Auch der Unternehmensberater Dieter Haselbach, der die Mitarbeiterbefragung durchgeführt hatte, kritisierte die Darstellung in dem Bericht als "entstellt" und aus dem Zusammenhang gerissen.

Der "Spiegel" entgegnete auf Anfrage, die zitierten Äußerungen stammten aus einer Mitschrift einer internen Präsentation Haselbachs. "Dass diese gefallen sind, wird von anderen Teilnehmern der Runde im Einzelnen nicht dementiert."

Zuletzt hatte eigentlich eine andere Personalie der Stiftung zu öffentlichen Diskussionen geführt. Der damalige Leiter der Gedenkstätten-Außenstelle Mittelbau-Dora, Stefan Hördler, war im Frühjahr fristlos entlassen worden. Zu den Hintergründen hat die Stiftung bisher keine Angaben gemacht. Aktuell läuft in der Sache ein Arbeitsrechtsverfahren.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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