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Deutsches Auswandererhaus testet virtuelle Realität

Bremerhaven  

Deutsches Auswandererhaus testet virtuelle Realität

08.10.2019, 14:27 Uhr | dpa

Deutsches Auswandererhaus testet virtuelle Realität. Ausstellung mit Virtual Reality-Brillen

Eine Mitarbeiterin des Museums "Deutsches Auswandererhaus", mit einer Virtual Reality-Brille. Foto: Carmen Jaspersen/dpa (Quelle: dpa)

In einem Experiment haben die meisten Teilnehmer virtuellen Elementen im Museum einen größeren Unterhaltungswert als konventionellen Präsentationsformen beigemessen. Zu diesem Ereignis kommt das deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven nach einer Testphase mit "Virtual Reality", wie das Museum am Dienstag mitteilte. Am Beginn des Experiments mit Hilfe virtueller Realität stand demnach die Frage, ob sich Museumsbesucher durch die neue Technik emotional mitreißen lassen.

Um der Frage nachzugehen, startete das Auswandererhaus das Ausstellungsexperiment "Kriegsgefangen. Ohnmacht. Sehnsucht. 1914- 1921". Dazu wurden mehr als 700 Museumsbesucher jeweils mit klassischen und virtuellen Präsentationsformen rund um das Schicksal eines Kriegsgefangenen aus dem Ersten Weltkrieg und seiner Hamburger Familie konfrontiert und dazu befragt. Demnach bescheinigte die Mehrheit der Teilnehmer den virtuellen Elementen einen größeren Unterhaltungswert. Doch "museale Objekte erzeugen mehr Mitgefühl für historische Personen als "Virtual-Reality"-Anwendungen", sagte Museumsdirektorin Simone Eick.

Das Auswandererhaus ist eines von sechs Häusern, die sich an dem 15 Millionen Euro teuren Projekt "Museum4punkt0 - Digitale Strategien für das Museum der Zukunft" beteiligen. Es wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters, gefördert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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