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Hessen offen für Fusionsgespräche mit Helaba und DekaBank

Wiesbaden  

Hessen offen für Fusionsgespräche mit Helaba und DekaBank

09.10.2019, 14:53 Uhr | dpa

Hessen offen für Fusionsgespräche mit Helaba und DekaBank. Skyline Frankfurt am Main

Wolken sind im Abendlicht hinter der Frankfurter Skyline. Foto: Boris Roessler/dpa (Quelle: dpa)

Das Land Hessen begrüßt grundsätzlich eine mögliche Fusion der DekaBank und der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). "Die Landesregierung ist offen für Gespräche zur Stärkung und Konsolidierung des öffentlich-rechtlichen Bankensektors am Standort Frankfurt", erklärte Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) am Mittwoch in Wiesbaden. Klar sei aber auch, dass hessische Interessen gewahrt bleiben müssten. Während die DekaBank komplett in Besitz der Sparkassen ist, halten die Länder Hessen und Thüringen einen Minderheitsanteil an der Helaba und haben daher ein Mitspracherecht.

Auf dem Weg zu einem gemeinsamen Zentralinstitut für die Sparkassen-Finanzgruppe sollen die DekaBank und die Helaba Fusionsgespräche aufnehmen. Ziel sei die Prüfung "einer engeren Zusammenarbeit beider Institute", wie der Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) am Dienstag mitgeteilt hatte. Die Gespräche seien ein erster Schritt zu einem Zentralinstitut, für die Sparkassen-Präsident Helmut Schleweis die grundsätzliche Unterstützung der regionalen Sparkassenverbandspräsidenten und die Obleute der Sparkassenvorstände erhalten habe.

Der Sparkassenverband Hessen-Thüringen hatte bereits erklärt, eine Verbindung von Helaba und DekaBank biete "interessante Potenziale für die gesamte Sparkassen-Finanzgruppe". Es gebe aber keinen Zwang zur Konzentration: Die Helaba sei auch allein gut aufgestellt.

Eine Fusion von Helaba und DekaBank dürfte am Finanzplatz Frankfurt Jobs kosten, wo die Zentralen beider Häuser in Laufweite zueinander stehen. Die Deka, als Wertpapierdienstleister der Sparkassen für Fonds und Zertifikate für Privatkunden bekannt, beschäftigte Ende 2018 gut 4700 Mitarbeiter. Bei der Helaba, die regionale Sparkassen bei großen Finanzgeschäften unterstützt, arbeiten 6100 Menschen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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