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Umweltminister inspiziert Deiche in Ostfriesland

Jemgum  

Umweltminister inspiziert Deiche in Ostfriesland

10.10.2019, 01:03 Uhr | dpa

Umweltminister inspiziert Deiche in Ostfriesland. Olaf Lies (SPD)

Olaf Lies (SPD), Umweltminister von Niedersachsen, steigt in ein Auto ein. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa (Quelle: dpa)

Mit Beginn der Sturmflutsaison im Herbst rücken die niedersächsischen Deiche wieder verstärkt in den Blick der Küstenschützer. Experten begutachten in diesen Wochen bei Deichschauen den Zustand der Bauwerke, die größtenteils von Hauptdeichverbänden unterhalten werden. Umweltminister Olaf Lies (SPD) macht sich am Donnerstag ein Bild von den Anlagen der Rheider Deichacht im Landkreis Leer nahe der Grenze zu den Niederlanden.

In Niedersachsen sorgen rund 640 Kilometer Hauptdeiche für den Küstenschutz zwischen Ems und Elbe und auf den ostfriesischen Inseln. In dem gesamten Gebiet leben mehr als eine Millionen Menschen. Zu den größten Projekten der vergangenen Jahre zählten Deichverstärkungen am Jadebusen und auf der Insel Wangerooge. Pro Jahr investiert das Land etwa 60 Millionen Euro in Ausbau und Reparatur der Anlagen.

"Mit dem Geld werden wir in Zukunft nicht mehr auskommen", warnte Lies am Mittwoch mit Blick auf den Klimawandel. Vor allem die Bundesregierung müsse sich stärker beteiligen. Küstenschutz sei eine nationale Aufgabe und erfordere in den nächsten Jahren mehrere Milliarden Euro.

Mit den Ländern Hamburg und Schleswig-Holstein will Lies über das Projekt eines gigantischen Sperrwerks in der Elbe beraten, wie der Minister vor dem Besuch ankündigte. Angesichts immens längerer Planungszeiträume sei es fahrlässig, sich nicht wenigstens gedanklich mit einem derartigen Mega-Projekt zu befassen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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