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Kautabak zum Lutschen? Entscheidung über Produktzulassung

Ansbach  

Kautabak zum Lutschen? Entscheidung über Produktzulassung

10.10.2019, 03:46 Uhr | dpa

Kautabak zum Lutschen? Entscheidung über Produktzulassung. Verwaltungsgericht Ansbach

Das bayerische Verwaltungsgericht Ansbach. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa (Quelle: dpa)

Darf Kautabak auch gelutscht werden? Über diese Frage soll heute die Außenstelle Ansbach des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) entscheiden. Eine im Allgäu ansässige Firma wehrt sich gegen das Verbot des Verkaufs von drei Kautabakprodukten, die entgegen der Europäischen Tabakrichtlinie nicht zum Kauen oder Rauchen, sondern zum Lutschen bestimmt sind.

Das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hatte die dänischen Produkte beanstandet, weil sie auch zum Lutschen oder Auflösen unter der Zunge verwendet werden können. Doch gerade das wolle der Gesetzgeber im Interesse des Gesundheits- und Jugendschutzes unterbinden. Deshalb solle Tabakkonsum nur in der "kulturell etablierten Form" erlaubt bleiben. Die Tabakfirma hatte sich gegen einen ablehnenden Bescheid der Stadt Kempten in der ersten Instanz erfolgreich vor dem Verwaltungsgericht Augsburg gewehrt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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