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Bäume, Festakt, Denkmal: Erinnerung an Friedliche Revolution

Waren (Müritz)  

Bäume, Festakt, Denkmal: Erinnerung an Friedliche Revolution

10.10.2019, 11:42 Uhr | dpa

Mit einer Baumpflanzaktion erinnert die CDU-Landtagsfraktion an die Friedliche Revolution in der DDR vom Herbst 1989. Dazu kommen die Abgeordneten am Dienstag (15. Oktober) in Gadebusch zusammen. Der Ort sei wegen seiner unmittelbaren Nähe zur damaligen innerdeutschen Grenze für die symbolträchtige Aktion ausgewählt worden, sagte am Donnerstag ein Fraktionssprecher in Schwerin. Wenige Kilometer westlich von Gadebusch hatte der nördlichste Grenzübergang zwischen der Bundesrepublik und der DDR gelegen. Der Übergang zwischen Lübeck-Schlutup und Selmsdorf war in Folge der Massenproteste in der DDR mit dem Mauerfall im November 1989 ebenfalls geöffnet worden.

Für den kommenden Mittwoch plant der Landtag eine Festveranstaltung in Waren (Kreis Mecklenburgische Seenplatte). Damit will das Parlament an die Friedliche Revolution vor 30 Jahren erinnern. In der Stadt an der Müritz hatte es die erste öffentliche Protestaktion im Nordosten für Demokratie und Freiheitsrechte gegeben.

Dort soll es nun auch den zentralen Gedenkort Mecklenburg-Vorpommerns für den Wendeherbst 1989 geben. Für die Gestaltung war ein Wettbewerb ausgerufen worden. Der Siegerentwurf soll bei der Festveranstaltung in Waren der Öffentlichkeit präsentiert werden. Die Jury hatte sich für eine begehbare Installation aus Stelen und Tafeln mit Losungen der Friedlichen Revolution entschieden, die von den Stuttgarter Künstlern Dagmar Korintenberg und Wolf Kipper eingereicht worden war.

Das vom Landtag beschlossene Konzept zum Gedenken an die Friedliche Revolution sieht zudem dezentrale Erinnerungsstätten in vielen anderen Städten und Gemeinden sowie eine Internetplattform zum Thema vor. Am 9. November, dem Tag des Mauerfalls selbst, soll es eine gemeinsame Feier von Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein an der einstigen innerdeutschen Grenze geben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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