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Hambacher Forst: Kommunen warten auf Kostenerstattung

Kerpen  

Hambacher Forst: Kommunen warten auf Kostenerstattung

10.10.2019, 15:24 Uhr | dpa

Hambacher Forst: Kommunen warten auf Kostenerstattung. Hambacher Forst

Ein Braunkohlebagger steht im Tagebau Hambach. Im Vordergrund ist der Hambacher Forst zu sehen. Foto: Henning Kaiser/dpa (Quelle: dpa)

Rund ein Jahr nach der großen Baumhaus-Räumung im Hambacher Forst warten betroffene Kommunen noch immer auf die Erstattung ihrer Kosten durch das Land. Nach Angaben der Stadt Kerpen, des Kreises Düren und der Gemeinde Merzenich sind den Kommunen insgesamt Kosten von rund 710 000 Euro entstanden.

Darin enthalten sind demnach der Einsatz etwa von Feuerwehren, Rettungskräften und Ordnungspersonal. "Es kann nicht sein, dass wir auf den Kosten sitzenbleiben", sagte ein Sprecher der Stadt Kerpen, die allein 530 000 Euro veranschlagt hat. Das NRW-Bauministerium klärt nach eigenen Angaben diese Frage derzeit.

RWE Power sind nach eigenen Angaben durch die wochenlange Räumung des Waldes am Tagebau Hambach Kosten in Millionenhöhe entstanden. Das Unternehmen will dafür die Erbauer der Baumhäuser als Verursacher in die Pflicht nehmen. Auch wenn die Feststellung der Personalien schwierig sei, werde RWE diesen Weg weiter verfolgen, teilte ein Sprecher mit.

Das NRW-Bauministerium hatte die Stadt Kerpen und die Gemeinde Merzenich angewiesen, die illegal errichteten Baumhäuser am Tagebau Hambach wegen Sicherheitsmängeln zu räumen. Der Wald liegt auf dem Gebiet beider Kommunen.

Angeblich soll ein Vertreter des Ministeriums bei Vorgesprächen eine Erstattung der Kosten als wahrscheinlich bezeichnet haben. "Wir hoffen, dass das Land uns nicht im Regen stehenlässt", sagte der Bürgermeister Gemeinde Merzenich, Georg Gelhausen (CDU). Der WDR hatte zuvor berichtet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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