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Seehofer will jüdische Einrichtungen besser sichern

Halle (Saale)  

Seehofer will jüdische Einrichtungen besser sichern

10.10.2019, 16:15 Uhr | dpa

Seehofer will jüdische Einrichtungen besser sichern. Horst Seehofer (CSU) trifft Vertreter jüdischer Gemeinde

Horst Seehofer (CSU), Bundesinnenminister, besucht den Tatort und trifft sich mit Vertretern der jüdischen Gemeinde. Foto: Hendrik Schmidt/dpa (Quelle: dpa)

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat nach dem Anschlag auf eine Synagoge in Halle/Saale dauerhaft besseren Schutz für jüdische Einrichtungen in ganz Deutschland angekündigt. Jüdische Einrichtungen müssten besser geschützt werden - dies werde ab sofort, nachhaltig und dauerhaft geschehen, sagte Seehofer am Donnerstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Halle/Saale unter anderem mit dem Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, und dem Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff (CDU).

Seehofer verurteilte den durch einen mutmaßlichen Rechtsextremisten ausgeführten Anschlag mit zwei Toten und mehreren Verletzten. "Dieses brutale Verbrechen gestern ist eine Schande für unser ganzes Land. Bei unserer Geschichte darf so etwas in Deutschland eigentlich nicht passieren." Schon seit längerem sei die Bedrohungslage durch Antisemitismus, Rechtsextremismus und -terrorismus in Deutschland sehr hoch. Auch die Gewaltbereitschaft und Waffenaffinität in diesen Bereichen seien sehr hoch. Neben dem islamistischen Terror sei dies "die zentrale Herausforderung für unser Land".

Am Mittwoch hatte ein schwerbewaffneter mutmaßlicher Rechtsextremist versucht, in die Synagoge in Halle einzudringen und unter Dutzenden Gläubigen ein Blutbad anzurichten. Sein Versuch scheiterte, woraufhin er vor der Synagoge und danach in einem nahen Döner-Imbiss zwei Menschen erschossen und mindestens zwei weitere verletzt haben soll.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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