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Hunderte Menschen gedenken der Opfer in Halle

Halle (Saale)  

Hunderte Menschen gedenken der Opfer in Halle

10.10.2019, 18:46 Uhr | dpa

Hunderte Menschen gedenken der Opfer in Halle. Reiner Haseloff (CDU) spricht zu Trauernden

Reiner Haseloff (CDU, vorne), Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, spricht auf dem Marktplatz zu trauernden Menschen. Foto: Hendrik Schmidt/dpa (Quelle: dpa)

Mehrere Hundert Menschen haben in Halle der Opfer der Anschläge gedacht. Sie kamen bei regnerischen Wetter auf dem Marktplatz zusammen, um mit Blumen, Kerzen und im stillen Gebet an die Menschen zu erinnern, die am Mittwoch getötet, verletzt sowie in Stunden der Angst um ihr Leben und das ihrer Angehörigen und Freunde gebangt haben. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) rief die Menschen eindringlich dazu auf, gegen jegliche Form von Antisemitismus und Rechtsextremismus vorzugehen. "Es ist unser aller Verantwortung", sagte Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos). Zivilcourage sei von jedem Einzelnen gefragt, Jeder könne etwas tun. "Wir bauen auf Sie", rief Haseloff den Menschen zu. Zugleich versprach er: "Wir stehen zusammen. Das wird auch so bleiben."

Den Angehörigen der Opfer drückte Haseloff erneut sein Mitgefühl und das der Landesregierung aus. "Wir sind tief entsetzt", sagte er. Haseloff forderte wie auch der Oberbürgermeister die Menschen dazu auf, am Freitag ein Zeichen zu setzen, indem sie in Sachsen-Anhalt um Synagogen eine Menschenkette bilden. Jüdische Gemeinden seien eine Bereicherung für das Land. "Das muss so bleiben und das soll so bleiben", sagte Haseloff. Sachsen-Anhalt werde alles dafür tun, dass sich furchtbare Geschehen wie in Halle nicht wiederholen. "Jüdisches leben gehört zur Stadt Halle", betonte der Oberbürgermeister.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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