Sie sind hier: Home > Regional >

Alpenvolleys Haching droht am Saisonende das Aus

Innsbruck  

Alpenvolleys Haching droht am Saisonende das Aus

11.10.2019, 12:42 Uhr | dpa

Alpenvolleys Haching droht am Saisonende das Aus. Hannes Kronthaler auf der Tribüne

Hannes Kronthaler auf der Tribüne. Foto: Jürgen Feichter/expa/dpa (Quelle: dpa)

Dem Volleyball-Projekt Alpenvolleys Haching droht am Saisonende das Aus. "Die Tendenz ist: Wenn es so bleibt, wie es jetzt ist, werde ich mich zurückziehen", sagte der Geldgeber Hannes Kronthaler der "Süddeutschen Zeitung" (Freitag) vor dem Saisonstart der Bundesliga an diesem Wochenende. "Ich sehe das ganz nüchtern: Dieses Jahr gasen wir noch einmal voll an, und im April werde ich euch erzählen, wie die Situation ist und was ich tue."

Kronthaler ist mit der wirtschaftlichen Entwicklung des Fusionsvereins aus TSV Unterhaching und Hypo Tirol Innsbruck unzufrieden. "Wir haben ganz ein klares Ziel hinter dem Projekt gehabt: Belebung des Standortes Unterhaching und ein tolles Wirtschaftskonzept von zwei Volleyball-Regionen, die ihr Budget so steigern, dass sie nachhaltig die Nummer eins in Deutschland werden oder mit Berlin gleichziehen", erläuterte der 54 Jahre alte Bauunternehmer. "Aber selbst für Letzteres fehlt noch ein bisschen was, es geht um Sponsoreneinnahmen, Zuschauerinteresse, Infrastruktur und so weiter. Und da sehe ich, dass sich zu wenig tut."

Das 2017 von Kronthaler initiierte Volleyball-Projekt wurde ursprünglich erstmal nur für drei Jahre angelegt. Er kritisierte die fehlenden Anstrengungen von Hachinger Seite: Wenn "wir in Bayern keinen einzigen Sponsor finden, trotz TV-Spielen und allem Drum und Dran, wenn der Kooperationspartner zu wenig Leute kennt, die das interessiert - tja, warum soll ich das dann aufrechterhalten?"

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal