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Morddrohung gegen Ex-Partnerin: 37-Jähriger von SEK gefasst

Frankfurt (Oder)  

Morddrohung gegen Ex-Partnerin: 37-Jähriger von SEK gefasst

12.10.2019, 15:26 Uhr | dpa

Morddrohung gegen Ex-Partnerin: 37-Jähriger von SEK gefasst. Polizei mit Blaulicht

Polizeiwagen mit Blaulicht. Foto: Carsten Rehder/dpa (Quelle: dpa)

Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei hat in der Innenstadt von Frankfurt (Oder) einen 37-Jährigen gefasst, der mit der Ermordung seiner Ex-Freundin gedroht haben soll. Bei dem Einsatz sei nach ersten Erkenntnissen niemand verletzt worden, sagte eine Sprecherin des Lagedienstes im Polizeipräsidium.

Der Mann hatte den Angaben zufolge am Samstag bei der Polizei angerufen und mitgeteilt, er sei auf dem Weg zu seiner früheren Partnerin, um diese zu erschießen. "Er drohte weiterhin an, von der Schusswaffe Gebrauch zu machen, wenn er Polizei bemerkt", hieß es in einer Mitteilung. Die Einsatzkräfte hätten daraufhin Kontakt zu der Frau aufgenommen und deren Schutz veranlasst, hieß es.

Am Nachmittag sei der Mann im Stadtzentrum festgenommen worden. Die Polizei hatte seit dem Vormittag in der Innenstadt nach dem Mann gefahndet, dabei hatte es auch Verkehrssperrungen gegeben. Es sei noch unklar, ob der Mann tatsächlich bewaffnet war, sagte die Sprecherin. Daher sei das SEK gerufen worden.

Laut Mitteilung trug er bei der Festnahme keine Waffen bei sich. Der Mann habe als Motiv angegeben, nicht mit der Trennung von seiner früheren Partnerin klar zu kommen.

Es ist kein Einzelfall, dass Frauen Gewalt erleben, wenn sie Annäherungen zurückweisen oder sich trennen wollen. Nach Zahlen des Bundeskriminalamtes (BKA) versucht im Durchschnitt jeden Tag ein Mann, seine Frau oder Ex-Partnerin umzubringen. 2018 wurden bundesweit 123 Frauen von ihren Lebensgefährten oder Ex-Männern getötet, hinzu kommen 208 Mord- beziehungsweise Totschlagsversuche in Partnerschaften. Oft verschleiern Begriffe wie Beziehungstat oder Familiendrama diese Gewalt gegen Frauen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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