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Nach blutigem Streit auf Kirmes: Männer wieder frei

Marburg  

Nach blutigem Streit auf Kirmes: Männer wieder frei

14.10.2019, 15:13 Uhr | dpa

Die drei nach einem Streit auf einer Kirmes im mittelhessischen Marburg vorläufig festgenommen Männer sind wieder auf freiem Fuß. Dies sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Marburg am Montag. Bei der Auseinandersetzung am Freitagabend, bei der auch zwei Schüsse aus einer Schreckschusswaffe fielen, war ein 16-Jähriger mit einem Schnitt am Hals schwer verletzt worden. Die Hintergründe waren zunächst unklar gewesen.

Festgenommen wurden der Staatsanwaltschaft zufolge der Verletzte sowie zwei 23 und 29 Jahre alte Männer. Der 16-Jährige soll den ersten Ermittlungen zufolge auf die Gruppe von drei bis vier jungen Männern getroffen sein und mit einer Schreckschusswaffe wohl zwei Schüsse auf sie abgefeuert haben. In einer Rangelei hätten die Männern ihm die Waffe abgenommen. Dabei wurde dem 16-Jährigen eine Schnittwunde am Hals zugefügt.

Die Waffe wurde der Polizei zufolge ohne Magazin aus der Lahn geborgen. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass die Männer die Waffe in den Fluss warfen. Da laut Sprecher zunächst nicht klar war, ob es sich um eine echte Waffe handelte, wurde der 16-Jährige, der ins Krankenhaus eingeliefert wurde, vorläufig festgenommen. Er sei aber noch am selben Abend wieder entlassen worden.

Zwei Männer aus der Gruppe konnten laut Staatsanwaltschaft nach Zeugenhinweisen in der Umgebung der Kirmes angetroffen werden. Die Polizei nahmen den 23- und den 29-Jährigen vorläufig fest, Grund sei ein Anfangsverdacht wegen versuchten Tötungsdelikts gewesen. Dieser habe sich aber nicht bestätigt.

Laut Staatsanwaltschaft sollen die Ermittlungen unter anderem zeigen, ob die Gruppe Männer in Notwehr gehandelt haben könnte, wer dem 16-Jährigen die Schnittverletzung zufügte und warum dieser die Schüsse abgab. Die weiteren ein bis zwei Beteiligten müssten noch identifiziert werden. Die Gruppe und der 16-Jährige sollen sich laut Staatsanwaltschaft gekannt haben, bereits in der Vergangenheit soll es wiederholt zu Streit gekommen sein.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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