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Wiesbaden will Modellregion für 365-Euro-Ticket werden

Wiesbaden  

Wiesbaden will Modellregion für 365-Euro-Ticket werden

14.10.2019, 16:19 Uhr | dpa

Wiesbaden will eine von bundesweit zehn Modellstädten für ein 365-Euro-Ticket für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) werden. Wie die Verwaltung am Montag mitteilte, bewirbt sich die Stadt auf die Förderung im Rahmen des Klimapakets der Bundesregierung. Eine derartige Flatrate für Bus und Bahn wäre "sozialpolitisch eine echte Errungenschaft", sagte Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD). Das 365-Euro-Ticket sei "ein wichtiger Baustein der Verkehrswende".

OB Mende und Verkehrsdezernent Andreas Kowol (Grüne) haben laut Mitteilung entsprechende Schreiben an Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sowie an die hessische Landesregierung und für Wiesbaden zuständige Bundestagsabgeordnete verschickt. Erste Gesprächstermine seien bereits vereinbart, hieß es.

Erst kürzlich hatte der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) in einem Brief an Frankfurt, Darmstadt, Wiesbaden und weitere Städte für eine übergreifende ÖPNV-Initiative im Rhein-Main-Gebiet plädiert. Verkehrsdezernent Kowol sagte, man wolle die ESWE Verkehrsgesellschaft bitten, gemeinsam mit der Mainzer Mobilität (MM) "die Schritte zu prüfen, die für ein gemeinsames 365-Euro-Ticket für Wiesbaden und Mainz zu einem möglichst frühen Zeitpunkt nötig wären". Mit einem Modellprojekt in Wiesbaden könne die Stadt "wertvolle Erfahrungen" sammeln, "die bei einer späteren Ausweitung des 365-Euro-Tickets auf das gesamte Rhein-Main-Gebiet von Nutzen wären".

In den im September beschlossenen Eckpunkten des Klimapakets heißt es: "Die Bundesregierung wird zusätzlich 10 Modellprojekte zur Stärkung der ÖPNV unterstützen, zum Beispiel die Einführung von 365 Euro Jahrestickets."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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