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Fischereiaufsicht kontrolliert Tagesfangmengen

Rostock  

Fischereiaufsicht kontrolliert Tagesfangmengen

15.10.2019, 12:39 Uhr | dpa

Fischereiaufsicht kontrolliert Tagesfangmengen. Ein Dorsch wird mit einem Kescher aus dem Wasser geholt

Ein Dorsch wird mit einem Kescher aus dem Wasser geholt. Foto: Bernd Wüstneck/zb/dpa (Quelle: dpa)

Die Einschränkungen beim Dorschfang in der Ostsee auch für Freizeitfischer rufen die Aufsichtsbehörden auf den Plan. Die Einhaltung der neuen Quoten wird durch die Fischereiaufsicht stichprobenartig kontrolliert. In Mecklenburg-Vorpommern sind nach Angaben des Landesamtes für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (Lallf) in Rostock 15 haupt- und 300 ehrenamtliche Aufseher unterwegs. Außerdem kontrolliert die Wasserschutzpolizei Angler, wie der Abteilungsleiter Fischerei, Thomas Richter, am Dienstag sagte. Hobbyfischer müssen demnach ihre Fänge zeigen, wenn sie vom Boot an Land gehen.

Nach einem Beschluss der EU-Fischereiminister wurde die erlaubte Fangmenge für Hering und Dorsch in der westlichen Ostsee für das nächste Jahr deutlich gesenkt. Auch Dorsch-Freizeitfischer müssen sich einschränken: Künftig dürfen sie nur noch fünf statt sieben Exemplare am Tag aus dem Wasser ziehen; während der Laichzeit im Februar und März dürfen pro Angler nur zwei gefangen werden.

Die Fangbegrenzung habe schon 2017 und 2018 bei fünf Dorschen täglich gelegen und sei erst 2019 wieder angehoben worden, hieß es. Nach Richters Einschätzung haben sich die meisten Angler an die Begrenzung gehalten. 2018 seien 31 Überschreitungen festgestellt worden, zwischen 1000 und 2000 Angler seien kontrolliert worden.

Der Fischereiaufsicht geht es darüber hinaus um tierschutzgerechten Umgang mit Fischen beim Betäuben und Töten. Verstöße gegen den Tierschutz können mit bis zu 5000 Euro Strafe geahndet werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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