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Nach Einbruch: Goldschatz erst nächstes Jahr wieder zu sehen

Trier  

Nach Einbruch: Goldschatz erst nächstes Jahr wieder zu sehen

16.10.2019, 11:45 Uhr | dpa

Nach Einbruch: Goldschatz erst nächstes Jahr wieder zu sehen. Münzen des Trierer Goldschatzes

Der Trierer Goldschatz im Landesmuseum in Trier (Rheinland-Pfalz). Foto: Thomas Frey/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Goldschatz des Rheinischen Landesmuseums Trier wird wegen eines Einbruchs erst nächstes Jahr wieder zu sehen sein. Am Mittwoch sagte Museumsdirektor Marcus Reuter der Deutschen Presse-Agentur: "Wir arbeiten mit Hochdruck daran, das Münzkabinett zu reparieren und neue Sicherheitsvorkehrungen zu treffen." Das dauere etwa drei Monate. Man investiere einen sechsstelligen Betrag, um den Schatz mit einer neuen Sicherheitstür und Panzervitrine noch besser zu schützen. Die Räume der Dauerausstellung seien indes weiter für die Besucher geöffnet.

Unbekannte waren nach Angaben der Polizei in der Nacht zum Dienstag vergangener Woche vermummt über ein Fenster in das Museum eingebrochen. Trotz brachialer Gewalt sei es ihnen aber nicht gelungen, im Münzkabinett den Glaskubus über dem Schatz zu öffnen.

Der Trierer Goldschatz, auf den sie es abgesehen hatten, umfasst gut 2600 Münzen aus purem Gold. Er ist rund 18,5 Kilogramm schwer und laut Museum der weltweit größte Goldschatz der römischen Kaiserzeit. Er ist das wichtigste Exponat in der Dauerausstellung des Museums. Sein archäologischer Wert ist nach Angaben der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz unschätzbar.

Die mutmaßlichen Täter waren ohne Beute geflüchtet. Sie ließen zwei Vorschlaghämmer, zwei große Schraubendreher und ein Brecheisen im Museum zurück. "Wir haben sie noch nicht gefasst", sagte ein Polizeisprecher. Die Beamten fahnden auch mit einem Video und Fotos.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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