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Uni Halle: EU fördert Doktorandennetzwerk mit Millionen

Halle (Saale)  

Uni Halle: EU fördert Doktorandennetzwerk mit Millionen

16.10.2019, 11:53 Uhr | dpa

Uni Halle: EU fördert Doktorandennetzwerk mit Millionen. Martin-Luther-Universität Halle

Der Anatomie-Hörsaal der Medizinischen Fakultät an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Foto: Waltraud Grubitzsch/zb/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Mit rund 3,6 Millionen Euro fördert die Europäische Union ein Netzwerk von Doktoranden, das vom Institut für Mathematik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) koordiniert wird. Im Zentrum von insgesamt 14 Forschungsprojekten stehe die Frage, wie sich komplexe mechanische Systeme künftig besser modellieren und am Computer simulieren lassen, wie die Universität am Mittwoch mitteilte. Neben der MLU sind elf weitere Universitäten und Forschungseinrichtungen aus acht europäischen Ländern beteiligt. Die Förderung läuft über vier Jahre.

Als Beispiele für solche Systeme wurden Seilbahnen für Skilifte, Kabelbäume in der Automobiltechnik und medizinische Endoskope genannt. Diese wirkten auf den ersten Blick sehr unterschiedlich, teilten sich aber eine besondere Eigenschaft: "Sie bestehen aus sehr beweglichen, flexiblen Komponenten, die an Schläuche oder Seile erinnern", erläuterte Projektkoordinator Martin Arnold vom Institut für Mathematik der MLU. Das mache es in der Praxis schwer, ihr Verhalten genau vorherzusagen.

Ziel des neue Doktorandennetzwerks es, für solche Anwendungen ein möglichst genaues, virtuelles Abbild zu erstellen. Dabei gehe es vor allem darum, nicht nur das Verhalten einzelner Bauteile zu modellieren, sondern die Eigenschaften des gesamten Systems. "So lassen sich bereits in der Entwicklungsphase sehr viele Simulationen durchspielen und zum Beispiel auch der Materialverschleiß berechnen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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