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Talsperrenwasser für Verbraucher im Thüringer Becken

Sömmerda  

Talsperrenwasser für Verbraucher im Thüringer Becken

16.10.2019, 16:31 Uhr | dpa

Rund 45 000 Menschen im Kreis Sömmerda sollen künftig mit Talsperrenwasser aus dem Thüringer Wald versorgt werden. Dafür würden derzeit die technischen Voraussetzungen geschaffen, teilte Umweltstaatssekretär Olaf Möller am Mittwoch mit. In Tunzenhausen, einem Ortsteil von Sömmerda, begannen die Bauarbeiten für eine Übergabestelle. Dort soll das Fernwasser aus der Ohra-Talsperre (Kreis Gotha) in das Netz des Trinkwasserzweckverbandes "Thüringer Becken" eingespeist werden. Das Talsperrenwasser gilt als kalkärmer als das aus einigen Trinkwasserbrunnen.

Die trockenen Jahre 2018 und 2019 hätten deutlich gemacht, wie wichtig die Versorgung mit Trinkwasser auch über das Fernwassernetz sei, so Möller. Das Umweltministerium fördere das Projekt im Kreis Sömmerda mit zunächst etwa zehn angeschlossenen Kommunen mit 2,5 Millionen Euro. Der Wasserzweckverband investiere 5,6 Millionen Euro. Von 2021 solle das Fernwasser in die Haushalte der Region fließen.

45 Prozent des Trinkwasserbedarfs werden im Freistaat aus Wasser der Talsperren Leibis/Lichte, Ohra, Schönbrunn, Scheibe-Alsbach und Neustadt gedeckt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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