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Wollscheid will saarländischen Fußball modernisieren

Saarbrücken  

Wollscheid will saarländischen Fußball modernisieren

17.10.2019, 10:33 Uhr | dpa

Wollscheid will saarländischen Fußball modernisieren. Philipp Wollscheid

Ex-Nationalspieler Philipp Wollscheid. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa/lrs)- Ex-Profi Philipp Wollscheid will die Strukturen im Saarländischen Fußballverband modernisieren. Er plane unter anderem den Spielbetrieb besser zu organisieren, damit "der Wust an Auf- und Abstiegsspielen aufhört", sagte der 30-Jährige in einem Interview des "Kicker" (Donnerstag). Seine Ideen seien beim SFV bisher aber nur "auf taube Ohren gestoßen". Der frühere Bundesliga-Spieler und zweifache Nationalspieler versucht deshalb seit einiger Zeit einen außerordentlichen Verbandstag einzuberufen, um Neuwahlen des Vorstands anzuschieben.

Bei Neuwahlen werde sich Wollscheids Mitstreiter Thorsten Klein mit einem kleinen Team für die Besetzung der Posten anbieten. Der SFV wehrt sich nach Angaben Wollscheids gegen einen vorgezogenen Verbandstag und verweist auf den regulären Termin im Juni 2020.

Ein Minderheitsbegehren mit der benötigten Anzahl an Unterschriften wurde auf Wollscheids Initiative bereits beim Verband abgegeben. Der verweist jedoch auf Formfehler. Für Wollscheid gehe es den Verantwortlichen vor allem um Machterhalt. "Das sind juristische Spitzfindigkeiten, zu denen der Mensch dann greift, wenn er sachlich und fachlich nicht mehr weiterweiß."

Seit Ende September befasst sich ein Schiedsgericht mit dem Fall. Beide Seiten kündigten an, dass Urteil zu akzeptieren. Seit dem Rücktritt von Josef Schumann im März 2019 hat der SFV keinen Präsidenten.

Wollscheid beendete vor zwei Jahrenseine Karriere, ohne dies je offiziell bekannt zu geben. Der Innenverteidiger spielte für den 1. FC Nürnberg, Bayer Leverkusen, Mainz 05 und den VfL Wolfsburg in der Bundesliga, für Stoke City in der Premier League und für den FC Metz.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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