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Weniger junge Menschen in Pflegefamilien und Heimen

Wiesbaden  

Weniger junge Menschen in Pflegefamilien und Heimen

17.10.2019, 12:22 Uhr | dpa

Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die in Hessen in einer Pflegefamilie oder in einem Heim leben, ist im vergangenen Jahr gesunken. Wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, wurden 18 400 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter 27 Jahren im vergangenen Jahr außerhalb des Elternhauses untergebracht. Das entspricht einem Rückgang von 4,4 Prozent im Jahresvergleich.

Mehr als die Hälfte der Betroffenen (58 Prozent) wurden im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe in einem Heim oder einer sonstigen betreuten Wohnform untergebracht. 27 Prozent der Kinder und Jugendlichen lebten nach Angaben der Statistiker in einer Pflegefamilie. Zu den häufigsten Gründen für diese Maßnahmen zählten die eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern (32 Prozent) und die nicht ausreichende Versorgung der Kinder und Jugendlichen, teilte das Landesamt mit.

Die Zahl der Erziehungsberatungen in Hessen für Eltern oder Erziehungsberechtigte lag 2018 bei 31 600 Fällen und damit auf dem Niveau des Vorjahres.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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