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Ausstellung "Voodoo" zeigt Geschichte der Religion

Hildesheim  

Ausstellung "Voodoo" zeigt Geschichte der Religion

17.10.2019, 13:10 Uhr | dpa

Ausstellung "Voodoo" zeigt Geschichte der Religion. Eine Frau steht am Mami-Wata-Altar

Eine Frau steht am Mami-Wata-Altar. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Voodoo-Religionen umgibt ein Hauch von Mystik und Exotik. Viele Menschen verbinden mit Voodoo Nadelpuppen, Zombies, schwarze Magie und bösen Zauber. Das Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim räumt mit diesen Klischees jetzt auf - und zeigt in einer Ausstellung rund 1200 Objekte über Voodoo aus Afrika und Amerika. "Voodoo ist eine Religion, die sehr friedfertig ist", sagte Museumsleiterin Regine Schulz am Donnerstag. Zudem seien die jahrhundertealten Religionen stark mit dem Christentum verbunden. Die Ausstellung "Voodoo" sei eine Weltpremiere, die erstmals diese Religionen beidseits des Atlantiks in ihrer Gesamtheit präsentiert.

Zu sehen sind Exponate aus Nigeria, Ghana, Benin und dem Kongobecken sowie aus Brasilien, Kuba, Haiti und Louisiana. "Einige Voodoo-Altäre sind geweiht und aktiv, das heißt, Gläubige können hierher kommen", erklärte Schulz.

Aber auch auf das düstere Kapitel des Sklavenhandels geht die Ausstellung ein. Westafrikaner wurden in die Karibik und auf das amerikanische Festland verschleppt - und mit ihnen ihr Glaube, der sich in den Kolonien mit Christentum und indigenen Religionen Amerikas vermischte.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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