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Diako und Malteser planen gemeinsames Krankenhaus

Flensburg  

Diako und Malteser planen gemeinsames Krankenhaus

17.10.2019, 15:01 Uhr | dpa

Bis 2026 soll in Flensburg ein neues Zentralkrankenhaus die beiden bestehenden Kliniken ersetzen. Die Krankenhausträger Malteser und Diako wollen sich an der geplanten Betriebsgesellschaft jeweils zur Hälfte beteiligen, wie diese am Donnerstag in Flensburg mitteilten. Es sei bundesweit einmalig, dass sich ein evangelisches und ein katholisches Haus auf Augenhöhe zusammentun, sagte Pastor Wolfgang Boten, der Vorstandsvorsitzende der Diako. Das neue Krankenhaus soll auf dem Gelände Peelwatt entstehen und künftig mehr als 100 000 Patienten im Jahr ambulant und stationär besorgen.

Die neue Einrichtung wird nach Angaben des Gesundheitsministeriums nach den beiden Standorten des Uniklinikums in Kiel und Lübeck das drittgrößte Krankenhaus in Schleswig-Holstein sein. "Es freut mich sehr, dass Diako und Malteser fusionieren, um dieses Großprojekt im Rahmen einer Ein-Träger-Lösung möglich zu machen", sagte Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP). Das Land werde den Bau fördern.

Das Diako Krankenhaus und das Franziskus Hospital haben zusammen laut Ministerium aktuell 835 Betten. Noch ist unklar, welche Versorgungsformen die neue Klinik anbieten wird. Erst nach Festlegung der Ausstattung seien seriöse Kostenschätzungen möglich.

"Das neue Krankenhaus soll als christliches Krankenhaus in ökumenischer Trägerschaft geführt werden", sagte Pastor Boten. Die neue Einrichtung soll "Malteser-Diako Klinikum" heißen. "Durch die Zusammenfassung aller medizinischen Disziplinen an einem Standort kann die hohe Qualität in der medizinischen Versorgung für die Patienten und für unsere Mitarbeitenden weiter gestärkt werden", sagte Malteser-Geschäftsführer Gerhard Becker.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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