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Bund gibt Geld für digitales Agrar-Experimentierfeld

Dresden  

Bund gibt Geld für digitales Agrar-Experimentierfeld

17.10.2019, 16:55 Uhr | dpa

Bund gibt Geld für digitales Agrar-Experimentierfeld. 5G-Ausbau

Ein Funkmast mit Modulen für die neue Mobilfunk-Generation 5G steht auf einem Feld in Günthersdorf. Foto: Hendrik Schmidt/zb/dpa (Quelle: dpa)

Der Acker wird zum digitalen Experimentierfeld: Der Bund fördert ein sächsisches Vorhaben zur Digitalisierung der Landwirtschaft mit 7,6 Millionen Euro, gab die Technische Universität Dresden (TU) am Donnerstag bekannt. Demnach wird für das Projekt "Landnetz" ein 2000 Quadratkilometer großes 5G-Experimentierfeld zwischen Nossen und Torgau angelegt. "Die 5G-Technologie dient als Wegbereiter für alle zukünftigen digitalen Anwendungen", erläuterte TU-Forscher Norman Franchi. Hierzu werde man Agrarbetriebe und ländliche Kommunen mit 5G-Infrastruktur ausstatten und eine Vielzahl digitaler Anwendungen erproben.

So wird beispielsweise eine Ackerfläche mit Sensoren im Boden ausgestattet. "Über diese können Bodendichte, Feuchtigkeit oder aber der Nährstoffgehalt ausgelesen werden. Die Daten der Sensortechnik werden über das Mobilfunknetz 5G zum Computer des Landwirtes übertragen", hieß es. Über eine Software können die Daten analysiert und ausgewertet werden: "Der Landwirt erhält am Ende ein komplettes Flächenbild und Details zur Qualität seiner Äcker. Er weiß nun ganz genau auf welchem Bereich seiner Felder er wie viel düngen oder bewässern muss." Das beuge nicht nur der Überdüngung des Bodens vor, sondern spare auch Ressourcen und sei nachhaltiger.

Partner bei dem Projekt sind das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie sowie das Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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