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Beißender Geruch in Völklingen: Firma entschuldigt sich

Völklingen  

Beißender Geruch in Völklingen: Firma entschuldigt sich

17.10.2019, 17:21 Uhr | dpa

Beißender Geruch in Völklingen: Firma entschuldigt sich. Feuerwehr mit Blaulicht

Ein Drehleiterwagen der Feuerwehr fährt mit Blaulicht über eine Straße. F. Foto: Marcel Kusch/dpa (Quelle: dpa)

Nach dem Austritt eines übelriechenden Stoffs aus einer Anlage der Chemieplattform Carling in Frankreich nahe der Grenze zum Saarland hat das betroffene Unternehmen sich für den Vorfall entschuldigt. Die Firma Arkema, aus deren Anlage zur Herstellung von Acrylverbindungen der Stoff am Donnerstag ausgetreten war, habe "mit großem Bedauern die Verantwortung für die schlechte Kommunikation des Vorfalls Richtung betroffener Öffentlichkeit und saarländischen Behörden" übernommen, teilte das Umweltministerium in Saarbrücken am Freitag nach einem Treffen von Einsatzkräften sowie Behördenvertretern aus dem Saarland und Vertretern der Unternehmen der Chemieplattform mit.

Man sei übereingekommen, dass künftig bei vergleichbaren Fällen, bei denen Gerüche, Rauch oder Geräusche außerhalb der Werksgrenzen wahrzunehmen seien, ein schneller Informationsfluss gewährleistet sein müsse. Ein solches Notfallkonzept gebe es bereits für die ebenfalls auf dem Gelände ansässige Firma Total.

Am Donnerstag hatten sich zahlreiche Bürger bei Behörden, Feuerwehr und Polizei gemeldet und über die Geruchsbelästigung geklagt. Eine Erzieherin und Kinder eines Kindergartens hatten über Kopfschmerzen geklagt. Laut Polizei bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung. Ausgetreten war aus der Anlage im lothringischen Saint-Avold/Carling der Stoff Ethylacrylat, wie das Umweltministerium mitteilte. Der Schaden sei nach 15 Minuten behoben gewesen. Die ausgetretenen und noch nicht verdunsteten Chemikalien seien in Auffangbecken geleitet worden. Messungen auf der Chemieplattform hätten keine bedenklichen Werte gezeigt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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