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Händel-Haus erwirbt Partitur-Handschrift vom "Messiah"

Halle (Saale)  

Händel-Haus erwirbt Partitur-Handschrift vom "Messiah"

17.10.2019, 17:45 Uhr | dpa

Händel-Haus erwirbt Partitur-Handschrift vom "Messiah". Händel-Haus erwirbt verschollene Partitur-Handschrift

Rainer Robra (CDU), Kulturminister von Sachsen-Anhalt, präsentiert eine verschollen geglaubte Partitur-Handschrift von Georg Friedrich Händel. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa (Quelle: dpa)

Die Stiftung Händel-Haus in Halle hat wertvolle Notenblätter erworben. Es handelt sich den Angaben nach um die verschollen geglaubte Partitur-Handschrift der ersten Aufführung des Oratoriums "Messiah" von Georg Friedrich Händel außerhalb Großbritanniens und Irlands. Wie die Stiftung am Donnerstag mitteilte, sind es 102 gebundene Blätter mit Noten des berühmten Werkes, das in italienischer Übersetzung als "Il Messia" und in einer Bearbeitung zwischen 1768 und 1772 in Florenz aufgeführt wurde. Die Uraufführung des Oratoriums war 1742 in Dublin.

Die Stiftung Händel-Haus hat nach eigenen Angaben eine der umfassendsten und bedeutendsten Notensammlungen, in der sich die Rezeptionsgeschichte der Händel'schen Musik widerspiegelt. Die nun neu erworbene Partitur-Handschrift des italienischen "Il Messia" um 1770 sei somit eines der wertvollsten Objekte dieser Sammlung, erklärte der Direktor der Stiftung, Clemens Birnbaum. Das Land und Sponsoren haben den Angaben nach den Erwerb der 102 gebundenen Blätter unterstützt.

Der Barockkomponist Georg Friedrich Händel wurde 1685 in Halle geboren. Er schrieb mehr als 40 Opern und 25 Oratorium. Weltweit berühmt ist bis heute der "Messiah" mit dem Chor "Halleluja". Händel zog es von Halle aus unter anderem nach Italien. Den größten Teil seines Lebens verbrachte er in England, wo er 1759 starb. Sein Grab ist in der Londoner Kirche Westminster Abbey. In Halle erinnert das Museum Händel-Haus an den Komponisten, dessen Denkmal auf dem Marktplatz steht. Die Händel-Festspiele jährlich Tausende Musikliebhaber aus der ganzen Welt nach Halle.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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