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Filmfestival Cottbus zeigt sieben Weltpremieren

Cottbus  

Filmfestival Cottbus zeigt sieben Weltpremieren

17.10.2019, 18:44 Uhr | dpa

Filmfestival Cottbus zeigt sieben Weltpremieren. Cottbuser Filmfestival

Das Cottbuser Filmfestival. Foto: Patrick Pleul/zb/dpa (Quelle: dpa)

Beim diesjährigen Filmfestival Cottbus (5. bis 10. November) werden in sechs Tagen 210 Filme zu sehen sein - darunter sieben Weltpremieren. Das teilte der Geschäftsführer des Festivals, Andreas Stein, am Donnerstag in Cottbus mit. "Das bedeutet: 226 Stunden oder 13 575 Minuten", rechnete er vor. Wie jedes Jahr werde der Fokus auf Mittel- und Osteuropa liegen. Schwerpunktländer seien in diesem Jahr Montenegro und Ungarn. "Nach den Umbrüchen in Ungarn hatten wir befürchtet, dass der ungarische Film einseitig und nationalistisch werden würde. Das ist nicht der Fall", sagte der Programmdirektor des Festivals, Bernd Buder.

Unter dem Titel "Bleibt alles anders" werde sich das Festival auch mit den Umbrüchen in Ostdeutschland beschäftigen und die 1990er Jahre Revue passieren lassen, sagte Buder weiter.

Zudem laufen erstmals auch Filme aus Griechenland, Finnland und der Türkei im Festivalprogramm. Der kürzeste Film dauert nur 55 Sekunden, der längste 130 Minuten.

Zwölf Filme laufen im Wettbewerb - vom Experimentalfilm bis zur Komödie. Insgesamt werden 18 Preise vergeben, die mit mehr als 75 000 Euro dotiert sind. Die international besetzte Festivaljury vergibt den Hauptpreis für den besten Spielfilm, den Spezialpreis für die beste Regie sowie die Preise für herausragende darstellerische Leistungen. Schirmherr des Festivals ist in diesem Jahr neben Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) auch Vizekanzler Olaf Scholz (SPD).

Das Filmfestival Cottbus wurde 1991 ins Leben gerufen und gilt heute als eines der führenden Festivals des osteuropäischen Films.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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