Sie sind hier: Home > Regional >

Mieten belasten Haushaltskassen: Hoher Anstieg in Rhein-Main

Wiesbaden  

Mieten belasten Haushaltskassen: Hoher Anstieg in Rhein-Main

18.10.2019, 12:56 Uhr | dpa

Mieten belasten Haushaltskassen: Hoher Anstieg in Rhein-Main. Wohnhäuser unweit des Neuen Henninger Turms

Wohnhäuser unweit des Neuen Henninger Turms. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Einwohner von Offenbach, Wiesbaden und Darmstadt müssen landesweit den größten Teil ihres Einkommens für die Miete aufwenden. Vergangenes Jahr lag die Mietbelastung für seit 2015 angemietete Wohnungen in den drei Städten mit 32,4 Prozent schon fast bei einem Drittel, wie das Statistische Landesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Im Schnitt waren es hier 31,1 Prozent. Landesweit zahlten die Mieter im Schnitt 28,2 Prozent ihres Einkommens, bei neuen Mietverträgen seit 2015 waren es 29,1 Prozent. Die Nettokaltmieten waren indes in Frankfurt am höchsten.

Frankfurter zahlten den Angaben zufolge im vergangenen Jahr durchschnittlich 9,80 Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter, in neu angemieteten Wohnungen 11,50 Euro. Da die Einwohner Frankfurts im Schnitt mehr verdienen, war ihr Anteil am Haushaltseinkommen mit durchschnittlich 29,1 Prozent etwas geringer als in Offenbach, Wiesbaden und Darmstadt. Dort betrug die Nettokaltmiete im Schnitt 8,80 Euro pro Quadratmeter und war im Fall von neuen Mietverträgen mit 10,10 Euro ebenfalls bereits zweistellig.

Im Hochtaunuskreis, Main-Taunus-Kreis und Rheingau-Taunus-Kreis waren 8,50 Euro fällig. Hessenweit lag die Nettokaltmiete im Schnitt bei 7,60 Euro, im Fall von Neuanmietungen waren es 8,40 Euro für den Quadratmeter. Im bundesweiten Durchschnitt mussten Mieter 6,90 Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter zahlen, bei seit 2015 vermieteten Wohnungen 7,70 Euro.

Die geringsten Nettokaltmieten im Bundesland gab es mit 4,80 Euro in den Landkreisen Fulda, Hersfeld-Rotenburg, Schwalm-Eder und Werra-Meißner, hier stieg der Wert im Fall von neuen Mietverträgen auf im Schnitt 5,20 Euro. Die Haushaltskassen wurden davon mit knapp einem Viertel belastet (24,5 Prozent), für neu angemietete Wohnungen betrug der Wert genau ein Viertel (25 Prozent).

Bundesweit lag der Anteil des Haushaltsnettoeinkommens für die Bruttokaltmiete bei 27,2 Prozent. In Hessen gab es neben Darmstadt, Wiesbaden und Offenbach mit den Landkreisen Gießen und Marburg-Biedenkopf noch zwei weitere Kommunen, in der die finanzielle Belastung der Mieter den Anteil von 30 Prozent überschritten hat: 30,6 Prozent der Haushaltseinkommen zahlten Mieter dort vergangenes Jahr für Wohnungen, die sie seit 2015 angemietet hatten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal