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Schlösser und ins Landgestüt: Mit Ehrenamtskarte günstiger

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Schlösser und ins Landgestüt: Mit Ehrenamtskarte günstiger

18.10.2019, 14:59 Uhr | dpa

Schlösser und ins Landgestüt: Mit Ehrenamtskarte günstiger. Schloss Kummerow

Das restaurierte Schloss Kummerow spiegelt sich in einer Pfütze. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Für die Ehrenamtskarte, die nächstes Jahr in Mecklenburg-Vorpommern eingeführt werden soll, sind erste Vergünstigungen bekannt geworden. Mehrere Landeseinrichtungen wollen sich beteiligen, wie der Sprecher des zuständigen Sozialministeriums, Alexander Kujat, am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agenutr sagte. Beispiele seien das Landgestüt Redefin, die landeseigenen Schlösser von Schwerin bis Granitz auf Rügen und das Archäologische Freilichtmuseum in Groß Raden (Landkreis Ludwigslust-Parchim). Außerdem hätten bereits das Deutsche Jugendherbergswerk und der Energieversorger Wemag in Schwerin ihre Bereitschaft signalisiert, etwas anbieten zu wollen.

Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) hofft auf viele weitere Angebote, wie sie in einer Landtagsdebatte zur Ehrenamtskarte am Freitag sagte. Die heiße Phase beginne jetzt. "Die Ehrenamtskarte muss spürbare Vorteile für die Nutzer haben", betonte sie. "Ich ermuntere große und kleine Unternehmen, sich zu beteiligen. Melden Sie sich bei uns im Ministerium oder bei der Ehrenamtsstiftung, um sich registrieren zu lassen." Vergünstigungen für Inhaber der Ehrenamtskarte hätten auch Vorteile für die Anbieter, wie Kundenbindung, ein sympathisches Werbeinstrument und die Erschließung neuer Kundengruppen.

Ein Wunsch vieler Ehrenamtlicher wird aber aller Voraussicht nach nicht in Erfüllung gehen, wie in der Debatte deutlich wurde - der Wunsch nach kostenfreier Nutzung des Nahverkehrs. Das sei eine Frage der Finanzierung, hieß es.

Die Karte soll eine Auszeichnung für besonders verdienstvolle Ehrenamtler sein. Eine Bedingung ist Drese zufolge ein Umfang von mindestens fünf Stunden Ehrenamtsarbeit pro Woche und das schon seit mindestens drei Jahren, bei Jugendlichen seit mindestens einem Jahr.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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