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Straßenbahn: Rassistische Beleidigungen und Körperverletzung

Halle (Saale)  

Straßenbahn: Rassistische Beleidigungen und Körperverletzung

18.10.2019, 15:21 Uhr | dpa

Straßenbahn: Rassistische Beleidigungen und Körperverletzung. Polizei

Das Blaulicht einer Polizeistreife ist am Rande einer Demonstration eingeschaltet. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

In Halle ist es in einer Straßenbahn zu rassistischen Beleidigungen und Körperverletzungen gekommen. Zwei der Beteiligten wurden leicht verletzt und ambulant behandelt, wie die Polizei in Halle am Freitagmorgen mitteilte. Die Polizei konnte keine Angaben zur Nationalität der Betroffenen machen. Sie gab an, Zeugen hätten von "aus Afrika stammenden Männern" gesprochen. Diese waren demnach am Donnerstagabend in eine Straßenbahn an der Haltestelle "Am Steintor" eingestiegen.

Ein alkoholisierter 39-Jähriger begann die drei Männer zu beleidigen und rief Nazi-Parolen. Als eine 25 Jahre alte Mitfahrerin eingriff, zog der Pöbler sie an den Haaren. Daraufhin wurde er von den drei Männern attackiert. Als die Polizei vor Ort eintraf, waren nur noch die junge Frau und der 39-Jährige anwesend. Da die drei Männer nicht mehr angetroffen wurden, konnte die Polizei keine Angaben zu deren Nationalitäten machen. Die Polizei ermittelt wegen mehrerer Straftaten.

Zudem ermittelt sie aufgrund eines via Twitter verbreiteten Videos. Es zeigt einen rassistisch pöbelnden Mann, ebenfalls in einer Straßenbahn. Die Person, die das Video offenbar als Betroffene veröffentlicht hat, gibt an, dunkle Haut zu haben und den Vorfall am Donnerstag in Halle gefilmt zu haben. In einer Twitter-Antwort bat die Polizei Halle darum, eine Online-Anzeige aufzugeben und möglichst viele Details zu dem Vorfall zu nennen. Ob eine entsprechende Anzeige eingegangen ist, konnte ein Polizeisprecher am Freitag nicht sagen. Es seien aber Ermittlungen von Amts wegen eingeleitet worden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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