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Sachsens Linke-Chefin will nicht für Parteivorsitz antreten

Dresden  

Sachsens Linke-Chefin will nicht für Parteivorsitz antreten

18.10.2019, 15:24 Uhr | dpa

Sachsens Linke-Chefin will nicht für Parteivorsitz antreten. Antje Feiks (Linke)

Antje Feiks (Die Linke) steht anlässlich der konstituierenden Sitzung des sächsischen Landtags vor einer Fotowand. Foto: Sebastian Kahnert/zb/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Sachsens Linke Chefin Antje Feiks will nicht wieder für den Parteivorsitz kandidieren. "Die Gründe liegen auf der Hand. Wir hatten ein Wahlergebnis von 10,4 Prozent", sagte die 40-Jährige am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Dresden mit Blick auf die herben Verluste der Linken bei der Landtagswahl am 1. September. Zuerst hatte am Freitag die "Sächsische Zeitung" über den Verzicht auf eine weitere Kandidatur berichtet. Feiks ist erst seit zwei Jahren im Amt.

Nach Ansicht der Parteichefin stecken die Linken in einer existenziellen Krise. Es gehe darum, die Partei mit allen ihren "Grüppchen und Flügeln" zusammenzuführen. Man brauche eine Neuaufstellung. "Ich finde, dass man für solche Neuaufstellung auch Platz machen muss", sagte die Politikerin, die für die Linken auch im neuen Landtag sitzt. Wenn man personell so weitermachen würde wie bisher, käme das weder bei der Basis noch bei Wählern als Signal an.

Feiks nannte noch einen zweiten Grund für ihre Entscheidung. Da die Landtagsfraktion von 27 auf 14 Mitglieder geschrumpft sei, tue man gut daran, sich in Arbeit zu teilen. Sie wolle sich im Parlament vor allem um das Thema Ländlicher Raum kümmern, was sehr komplex sei.

Die Linken wollen vom 15. bis 17. November auf einem Parteitag in Dresden über ihre Zukunft beraten. Dann soll auch ein neuer Landesvorstand gewählt werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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