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Kraniche machen auf dem Weg in den Süden Rast in Brandenburg

Fehrbellin  

Kraniche machen auf dem Weg in den Süden Rast in Brandenburg

19.10.2019, 13:57 Uhr | dpa

Kraniche machen auf dem Weg in den Süden Rast in Brandenburg. Kraniche

Graukraniche auf einem Feld nahe der Gemeinde Kuhhorst im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Foto: Soeren Stache/zb/dpa (Quelle: dpa)

Zehntausende Graukraniche stärken sich derzeit für ihren langen Flug in den Süden auf Rastplätzen in Brandenburg. Die Vögel versorgten sich überwiegend auf abgeernteten Maisfeldern mit Nahrung, sagte Kristina Hühn von der Naturschutzstation Rhinluch in Linum (Ostprignitz-Ruppin) der Deutschen Presse-Agentur am Samstag.

Die Station hat am zweiten Oktoberwochenende 55 220 Kraniche gezählt. Eine Woche davor seien es auf den beiden Rastplätzen Rhinluch und dem Havelländischen Luch sogar über 61 000 Vögel gewesen. Am ersten Oktober hatte die Naturstation noch 36 140 Vögel gezählt. Der Kranichbestand sei stabil, sagte Hühn.

Die Kraniche siedeln sich nach Aussage der Expertin auch wegen der Weite der Landschaft gern in Brandenburg an. So hätten sie freie Sicht auf Feinde. Zudem suchten sich die Vögel bevorzugt Schlafgewässer, die etwa 30 Zentimeter tief sind. Dort brüteten sie auch. Brandenburg biete dafür genügend sumpfige Moor- oder Auenlandschaften, erklärte Hühn. Wegen der großen Trockenheit in diesem und dem vergangenen Jahr sei die Jungaufzucht für die Kraniche eher problematisch gewesen. Es gab weniger feuchte Brutplätze und auch weniger Insekten als Nahrung.

Hühn wies daraufhin, sich vor Kranich-Beobachtungen über die Vögel ausreichend zu informieren. "Der Kranich hat am meisten Angst vor Menschen", betonte die Expertin. Er sei eher scheu. Zu den Vögeln sollte deshalb eher Abstand gehalten werden. Für Neugierige empfahl sie professionelle Kranich-Führungen, die angeboten würden.

Die Graukraniche sind nach Angaben des Naturschutzbundes (Nabu) die einzige Kranichart, die in Europa vorkommt. Zwischen Mitte September bis Anfang November rasten die Vögel auf dem Weg in den Süden in Naturschutzstationen nordwestlich von Berlin.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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