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Hessische Bäcker wollen sonntags länger backen dürfen

Königstein im Taunus  

Hessische Bäcker wollen sonntags länger backen dürfen

20.10.2019, 15:18 Uhr | dpa

Hessische Bäcker wollen sonntags länger backen dürfen. Brötchenproduktion

Brötchen auf dem Fließband. Foto: Achim Scheidemann/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Offenbach (dpa/lhe)- Nach einer höchstrichterlichen Erlaubnis für den Brötchenverkauf in Bäckerei-Cafés während des ganzen Sonntags legen Hessens Bäcker nach: Ihr Landesinnungsverband fordert die Ausweitung der sonntags erlaubten Arbeitszeit für Bäcker in der Backstube. Das Arbeitszeitgesetz gestehe ihnen dafür bislang nur drei Stunden zu. Der Geschäftsführer des Bäckerinnungsverbandes Hessen, Stefan Körber, sagte der Zeitung "Offenbach-Post" (Montag): "Eine Ausweitung auf acht mögliche Stunden Arbeitszeit an Sonntagen erklärt sich fast von selbst."

Wenn sich Marktbedingungen und mehrheitlich auch Kundenwünsche veränderten, müssten Gesetze angepasst werden. "Die Mitarbeiter kommen lieber für acht als für drei Stunden zur Arbeit. Schließlich gibt es hier hohe Zuschläge auf das Gehalt und Arbeitsfreistellungen an einem anderen Wochentag", erklärte Körber in der "Offenbach-Post". Bei längeren Öffnungszeiten müsse auch mehr gebacken werden. "Wer schon einmal selbst gebacken hat, weiß, dass nach der Teigbereitung dieser erst einmal ein Weile ruhen muss. Dann wird gebacken, die Ware ausgeliefert. Das ist in drei Stunden nicht zu schaffen." Landes- und Bundespolitik müssten hier handeln.

Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte kürzlich geurteilt, Bäckereien dürften auch außerhalb der vorgeschriebenen Öffnungszeiten Sonntagsbrötchen verkaufen - allerdings nur in Filialen, in denen der Thekenverkauf mit einem Café kombiniert sei. Solche Bäckereicafés zählten als Gaststätten, entschieden die Richter in Karlsruhe.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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