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Aktivisten blockieren Schlachthof in Kellinghusen

Kellinghusen  

Aktivisten blockieren Schlachthof in Kellinghusen

21.10.2019, 09:24 Uhr | dpa

Aktivisten blockieren Schlachthof in Kellinghusen. Aktivisten blockieren Schlachthof in Kellinghusen

Aktivisten haben sich auf dem Schlachthof Thomson an einer Verladerampe angekettet. Foto: Bodo Marks/dpa (Quelle: dpa)

Aktivisten von "Tear Down Toennies" haben am Montag einen Schlachthof in Kellinghusen im Kreis Steinburg besetzt. Damit wollten sie "nicht nur gegen Massentierhaltung, sondern jegliche Art von Tierausbeutung" aufmerksam machen, wie die Initiative twitterte. "Massentierhaltung und irrationaler Fleischkonsum" seien nicht nur unmenschlich, sondern auch Klimakiller.

Nach eigenen Angaben blockierten sie zwei Eingänge, durch die sonst bis zu 6000 Schweine am Tag in den Schlachthof gebracht würden. Die Aktion richte sich gegen den Betrieb und die Fleischindustrie als Ganzes. Das Unternehmen Tönnies, zu dem auch der Schlachthof in Kellinghusen gehört, sei marktführend in Deutschland.

An der "absolut friedlichen" Aktion nahmen insgesamt 26 Demonstranten teil, wie Polizeisprecher Stefan Hinrichs sagte. Die Aktivisten kletterten unter anderem auf das Dach der Schlachterei beziehungsweise ketten sich am Außenzaun des Geländes an.

Die Polizei nahm Ermittlungen auf wegen Hausfriedensbruchs beziehungsweise Nötigung. Auseinandersetzungen habe es nicht gegeben, sagte ein Polizeisprecher. Aktivisten seien lediglich zur Feststellung der Personalien kurzzeitig in Gewahrsam genommen worden.

Der Bundestagsabgeordnete Lorenz Gösta Beutin (Linke) begrüßte die Blockade, "die sich gegen die Fleischindustrie insgesamt wendet. Diese Fleischfabriken sowie die Massentierhaltung müssen umgehend gestoppt werden, da sie sowohl gegen die Gesundheit von Menschen als auch gegen das Tierwohl verstoßen", teilte er mit.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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