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Asiatische Hornisse erstmals in Hessen nachgewiesen

Wiesbaden  

Asiatische Hornisse erstmals in Hessen nachgewiesen

21.10.2019, 12:13 Uhr | dpa

In Hessen ist erstmals eine neue Hornissenart nachgewiesen worden, die möglicherweise heimische Wespen- und Bienenarten gefährden kann. Ein Imker aus Lorsch an der Bergstraße habe die Asiatische Hornisse entdeckt und fotografiert, teilte das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) am Montag in Wiesbaden mit. "Damit findet eine weitere, bisher in Hessen nicht vorkommende Art ausreichende Lebensbedingungen vor, um hier Populationen zu gründen."

Nach Angaben des HLNUG gibt es Berichte, dass die Asiatische Hornisse "eine Gefährdung der einheimischen Wespen- und Bienenarten darstellen" könne. Die Experten sammeln daher Daten, wo und wie schnell sich das Insekt in Hessen ausbreitet. Sie bitten die Bevölkerung darum, mögliche Sichtungen der neuen Art zu melden.

Asiatische Hornissen (Vespa velutina) lassen sich gut von den etwas größeren, heimischen Europäischen Hornissen (Vespa crabro) unterscheiden. Sie haben einen fast komplett schwarzen Körper mit einem gelben Band am Hinterleib, wohingegen die Europäische Hornisse gelb-orange gezeichnet ist.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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