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CDU-Politiker will "Marktanreizprogramm" für Technologien

Schwerin  

CDU-Politiker will "Marktanreizprogramm" für Technologien

21.10.2019, 14:11 Uhr | dpa

CDU-Politiker will "Marktanreizprogramm" für Technologien. Wolfgang Waldmüller

Wolfgang Waldmüller ist bei der Landtagssitzung in Schwerin zu sehen. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa (Quelle: dpa)

Der CDU-Landtagsabgeordnete Wolfgang Waldmüller setzt bei der Ablösung fossiler Brennstoffe zur CO2-Vermeidung auf Innovationen. "Einen innovativeren Beitrag zur CO2-Reduktion liefern strombasierte und synthetisch hergestellte Kraftstoffe. Von ihnen könnte MV überdurchschnittlich profitieren, denn unser Bundesland produziert mehr Strom, als es verbrauchen kann", erklärte der CDU-Wirtschaftsexperte am Montag in Schwerin.

Statt Windräder wegen fehlender Aufnahmekapazitäten der Leitungsnetze abzuschalten, solle überschüssiger Windstrom zur Produktion des klimaneutralen Energieträgers Wasserstoff genutzt werden. Waldmüller forderte ein "Marktanreizprogramm für neue Anlagen". Das vom Bund geplante Förderprogramm solle durch Landesprogramme ergänzt werden, um einem Innovationsschub zu erreichen.

Die norddeutschen Länder und der Bund hatten sich Ende August darauf verständigt, bei der Energiewende verstärkt auf die umweltfreundliche Wasserstofftechnologie zu setzen. "Der Norden hat mit seinen Windparks eine Riesenchance", betonte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann (CDU), bei einer Veranstaltung zu "grünem Wasserstoff" in Cuxhaven.

Wasserstoff könnte über das bestehende, dicht verzweigte Erdgas-Leitungsnetz unter anderem zu Kraftwerken transportiert werden, wo er bei Bedarf wieder in Strom umgewandelt werden kann. Wasserstoff gilt zudem als Treibstoff mit Zukunft für Schiffe und Autos. Laut Ferlemann will der Bund bis Ende des Jahres seine Wasserstoff-Strategie fertig haben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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