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Vogelfänger unterwegs: Ermittlungen wegen Tierquälerei

Melle  

Vogelfänger unterwegs: Ermittlungen wegen Tierquälerei

21.10.2019, 15:54 Uhr | dpa

Am Flugplatz Melle-Grönegau im Landkreis Osnabrück sind Netze zum illegalen Vogelfang gefunden worden. Die Polizei ermittele nun wegen Verstoßes gegen Tier- und Naturschutzgesetze, teilte ein Sprecher am Montag mit. Passanten hatten die Polizei verständigt, nachdem sie am Samstag ein großflächig gespanntes Nylonnetz gefunden hatten. Bis zum Eintreffen der Beamten hatten die Zeugen bereits vier Vögel lebend daraus befreit. Das sogenannte Japannetz aus sehr dünnen Kunststofffäden sei für Vögel und Fledermäuse fast unsichtbar, sagte der Sprecher.

In der Nähe wurden ein weiteres Fangnetz in Bodennähe und ein Netzknäuel gefunden. Der illegale Vogelfang könnte bereits längere Zeit betrieben worden sein, vermutet deshalb die Polizei. Das Fangen von Vögeln sei in der EU seit Anfang der 1980er Jahre grundsätzlich verboten, erklärte der Sprecher. Die entdeckten Netze seien eine Gefahrenquelle für besonders aktive Vögel, die sich nach dem Fang darin selbst erdrosseln können. Einen legalen Einsatz der Netze gebe es nur für wissenschaftliche Zwecke wie etwa Vogelberingungen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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