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Neuer Verkehrsknoten für die Lausitz geht in Betrieb

Cottbus  

Neuer Verkehrsknoten für die Lausitz geht in Betrieb

21.10.2019, 16:57 Uhr | dpa

Nach drei Jahren Bauzeit ist der neue Verkehrsknoten am Cottbuser Hauptbahnhof am Montag feierlich eröffnet worden. Fahrgäste können ihn ab Dienstag nutzen. Künftig haben sie nach Angaben der Stadtverwaltung deutlich kürzere Wege beim Umstieg von der Bahn auf den Bus oder die Tram und umgekehrt. Es gibt regelmäßige Anschlüsse unter anderem Richtung Berlin. Die Fahrpläne sind aufeinander abgestimmt. Zudem gibt es neueste Standards bei der Barrierefreiheit. Das Land Brandenburg hat den Umbau zum neuen Verkehrsknoten mit 20 Millionen Euro gefördert.

Das sei ein wichtiger Tag nicht nur für Cottbus sondern für die gesamte Lausitz, sagte Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD) bei der Eröffnung am Hauptbahnhof. "Die Fertigstellung des Cottbuser Bahnhofes ist ein großer Schritt in Richtung einer modernen und gut vernetzten Mobilität in der Lausitz. Mit bis zu 12 000 Fahrgästen jährlich sei der Cottbuser Hauptbahnhof der zweitstärkste Verkehrsknoten in Brandenburg. Mit dem neuen Verkehrsangebot fahren künftig auch fünf PlusBus-Linien - unter anderem von Cottbus nach Burg, Döbern und von Forst nach Döbern und Guben. Erstmals gibt es auch eine länderübergreifende Linie nach Hoyerswerda in Sachsen. Nicht nur Pendler, Studierende und Schüler profitierten den Angaben zufolge von dem Angebot. Auch Gäste der Region können etwa den Spreewald, das Staatstheater Cottbus und das Lausitzer Seenland sowohl in der Woche als auch am Wochenende bequem erreichen.

"PlusBusse" fahren bereits in vielen Regionen Brandenburgs. Sie haben einen regelmäßigen Stundentakt von 6.00 bis 20.00 Uhr und ein ausgeweitetes Fahrtenangebot am Wochenende mit Direktanschlüssen zur Bahn - mit maximal 15 Minuten Übergangszeit. Seit September unterstützt das Land Brandenburg jeden PlusBus-Kilometer zusätzlich zur Grundfinanzierung mit 0,40€.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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